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13/04/2016 07:45 CEST | Aktualisiert 14/04/2017 07:12 CEST

Sexuelle Belästigung  bedeutet fristlose Kündigung

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Es gibt nur wenige Gründe, die so schwerwiegend sind, dass eine fristlose Kündigung angemessen ist. Als Grundsatz kann dabei gelten: Handelt es sich um strafrechtlich relevante Vorfälle, wird auch der arbeitnehmerfreundlichste Arbeitsrichter kein milderes Mittel wie eine Abmahnung oder die ordentliche Kündigung fordern.

Ein Delikt, das keine Diskussionen zulässt, ist die sexuelle Belästigung von Kolleginnen. Selbst wenn sich die betroffene Arbeitnehmerin nicht zeitnah, sondern erst nach einem Jahr offenbart, ist eine Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses unzumutbar -- und sei es nur bis zum Ende der regulären Kündigungsfrist. Zu diesem klaren Urteil kam das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein (Az.: 2 Sa 235/15).

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