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14/12/2015 10:21 CET | Aktualisiert 14/12/2016 06:12 CET

Die Weihnachtsanekdote 1: Über Obama, Putin, Erdogan und die Welt-Volksabstimmung

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Unglaublich! Einfach märchenhaft!

Es lebten einmal auf der weiten Erde drei große und mächtige Herrscher, Putin im Osten, Erdogan im Südosten und Obama im Westen. Zwischen Putin und Erdogan war ein fürchterlicher Streit ausgebrochen.

Böse Worte, Verbalattacken aller Art und gefährliche Drohungen flogen nur so durch die Gegend, durch die Medien und rund um den ganzen Erdball. Alle wussten nicht genau, was der wahre Grund war.

Solche Streits der Mächtigen und ihre wahren Hintergründe sind natürlich gehütetes Staatsgeheimnis und wir erfahren sowieso nie die ganze Wahrheit.

Der Konflikt zwischen ihnen steigerte sich ins Unerhörte, vielleicht weil Weihnachten, das Fest des Friedens für die Welt nahte.

Eines Nachts hatte der große Herrscher im Westen, Obama, eine Idee. Er blickte in seinem Arbeitszimmer umher und sein Blick blieb an einem Gerät an der Wand hängen, das wie ein Krückstock aussah.

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Er sprang von seinem Sessel auf, stürzte zu dem Stock und rief die antike Freudenformel von Archimedes: „Heureka!" und „ Das ist die Lösung des Konflikts!"

Und weil die beiden Streithähne so weit voneinander entfernt sind und sich selbst so miserabel verständigen können, werde ich sie beide zusammenbringen und einladen in meine Präsidenten-Datsche, mein Presidential Retreat „Camp David" im Nationalpark.

Am Kamin sollen die beiden Kontrahenten diese Friedenspfeife der Prärie-Indianer, der Ureinwohner der Steppen Nordamerikas, die stets tolle Wunder bewirkt haben soll, rauchen und miteinander reden. „Als Friedensnobelpreisträger für die Stärkung der Diplomatie und Zusammenarbeit zwischen Völkern bin ich dazu verpflichtet, gewissermaßen als männlicher Friedensengel!"

Falls Putin oder Erdogan am Kamin nicht das Nationalgetränk der Amerikaner, Coca-Cola, schmeckt, kann jeder sein eigenes Getränk mitbringen, Erdogan sein türkisches Raki (bitte verdünnt), und Putin das leicht säuerliche, erfrischende russische Kwass (bitte unverdünnt).

Welches Kraut gequalmt oder welcher Tabak in der Friedenspfeife geraucht wird und welche entspannenden, aggressionshindernden und friedensfördernden Wirkungen das Rauchen hat, sollte Gastgeber Obama überlassen werden. Alle, die zu dieser Friedensparty im Camp David eingeladen waren, erschienen persönlich. Es wurde ein feuchtes gewaltiges Rauchfest!

Und wenn diese Mächtigen der Welt nach dieser ausgiebigen Friedensparty mit der Friedenspfeife nicht gestorben sind, dann leben sie heute noch.

Liebe Huffingtonposter, Sie sind weltweit tätig. Könnten Sie nicht eine demokratische Welt-Urabstimmung, die erste Welt-Volksabstimmung in die Wege leiten zu der Frage:

Sollen die Präsidenten Erdogan und Putin sich auf Einladung von Obama baldigst an einen Tisch setzen und miteinander gemeinsam die Friedenspfeife rauchen?

Bitte wählen Sie!

Ja oder nein.

Und falls die mächtigen Streithähne vor der Silvesternacht 2015 es nicht alleine geschafft haben, ihren Streit friedlich und weihnachtlicher beizulegen, so übereicht bitte Ihr Redaktionsteam das Ergebnis dieser Volksabstimmung der Völker der Welt an die immer noch starrköpfigen Beteiligten zur Aufmunterung.

Den körperlichen Mittelpunkt diese Anekdote, den Pfeifentomahawk, sehen Sie hier in meiner Computerzeichnung.

Nachschlag

Die Mächtigen dieser Erde sind mächtig empfindlich, sonst wären sie nicht so mächtig geworden. Wenn es sie ärgern sollte, dass sie diese geschilderte Qualm-Idee nicht selbst gehabt haben und sie sich dadurch gekränkt und übergangen fühlen, so sollten sie bitte annehmen, dass es nicht sie betrifft, sondern jemand anderes, der zufällig ihren Namen trägt (Namens-Doppelgänger).

Anekdoten sind Abbildung der Wirklichkeit, aber keine wirklichen und namentlichen.

Und so dürfen sie auch nicht gelesen und verstanden werden.

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