BLOG
26/10/2015 11:24 CET | Aktualisiert 26/10/2016 07:12 CEST

Mit diesen 6 Tipps macht ihr euch stark gegen Depressionen

gruizza via Getty Images

Jeder Mensch möchte glücklich sein. Dazu stellt er bestimmte Erwartungen an das Leben und an die Umwelt. Werden diese Erwartungen häufig nicht erfüllt, entstehen meist Frustration, Wut und Bitterkeit. Manche Menschen fallen dann irgendwann in eine Krise, vielleicht konsumieren sie sogar Drogen oder werden depressiv.

Wie jeder Einzelne reagiert, hängt von seiner individuellen Lebenseinstellung ab. Resilienz bezeichnet die großartige Fähigkeit, wie ein Stehaufmännchen nach jeder Krise wieder auf die Beine zu kommen und optimistisch - wenn auch vielleicht mit gewissen Abstrichen - weiterzumachen.

Ein markantes Beispiel für diese psychische Widerstandsfähigkeit ist Samuel Koch, der wagemutige junge Mann, der in der Fernsehshow »Wetten, dass ...?« im Dezember 2010 so tragisch verunglückte.

Obwohl er seitdem querschnittsgelähmt ist, trainiert er jeden Tag, um minimale Fingerbewegungen ausführen zu können, außerdem hält er Lesungen und Vorträge und hat trotz seiner Lähmung eine Ausbildung zum Schauspieler gemacht, die ihm seiner Extravertiertheit entsprechend Bühnenauftritte ermöglicht. Depression? Keine Spur!

Dieses und viele andere Beispiele zeigen jedoch immer wieder: Es sind nicht die Schicksalsschläge selbst, die Depressionen auslösen, sondern es ist der Umgang mit ihnen. Entscheidend ist die Lebenseinstellung eines Menschen und seine Haltung zu sich selbst.

Neigt jemand beispielsweise dazu, die eigene Situation leicht als ausweglos zu beurteilen und sich als Versager zu fühlen, ist der Weg in die Depression nicht weit. Die wirklichen und gravierenden Auslöser sind also ein negatives Selbstbild, fehlendes Selbstvertrauen, zu wenig Selbstliebe, Pessimismus und vor allem Selbstmitleid, das extrem lähmt und deprimiert.

Doch Resilienz lässt sich glücklicherweise lernen und trainieren! Am Anfang steht dabei eine Umentscheidung. Nämlich der Beschluss, dem Leben und den Mitmenschen ab sofort freundlicher, konstruktiver und positiver zu begegnen. Schuldzuweisungen zu unterlassen. Selbstverantwortung zu übernehmen. Selbstliebe und Selbstwertschätzung zu entfalten.

Hier sind sechs konkrete Methoden, Ihre seelische Widerstandskraft zu stärken:

1. Eine stabile Grundlage für eine solche innere Umentscheidung liefert die Meditation »Selbstliebe und Selbstwertgefühl«.

2. Vermeiden Sie Schuldzuweisungen und Selbstmitleid.

3. Denken Sie grundsätzlich problemlösend und konstruktiv. Gewinnen Sie Ihrer Situation immer das Beste ab.

4. Treiben Sie viel Sport, möglichst an der frischen Luft. Sport ist ein hervorragendes Mittel gegen Grübeleien! Ob Joggen, Wandern oder Fahrradfahren, jede Art der Aktivität mobilisiert Ihre Vitalität und Ihre psychische Stärke.

5. Nutzen Sie das Prinzip Vorfreude! Wie? Tun Sie sich etwas Gutes! Planen Sie für das nächste Halbjahr mindestens eine besondere, ungewöhnliche Aktion. Ob Städtereise, Yoga-Urlaub, Bergwanderung, Theaterbesuch, Fotokurs. Diskoabend, Einladung zu einem besonderen Abendessen, ayurvedische Massage ... einfach, was Ihnen Spaß macht.

6. Beginnen Sie etwas Neues. Manchmal hat es das Leben eines Menschen sehr positiv verändert, sich ein Tier aus dem Tierheim zu holen und verantwortlich mit ihm umzugehen. Vielleicht treten Sie einer ehrenamtlichen Organisation bei. Oder einem Sportverein. Oder Sie renovieren Ihre Wohnung ...

Dieser Beitrag basiert auf dem Buch Heilsame Meditationen bei Depressionen, das am 31. August 2015 erschienen ist.

2015-10-26-1445867575-478078-299_9263_159440.jpg

Gebundenes Buch, Pappband, 208 Seiten, 14,0 x 18,7 cm

Mit Meditations-CD

ISBN: 978-3-7787-9263-6

Preis: €17,99

Diese Lebensmittel können euch vor Depressionen schützen

Lesenswert:

2015-10-29-1446111691-9101179-Gluck2.png

Mehr Dinge, die glücklich machen, gibt es hier.

Ihr habt auch ein spannendes Thema?

Die Huffington Post ist eine Debattenplattform für alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter

blog@huffingtonpost.de.

Hier geht es zurück zur Startseite