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14/12/2016 09:39 CET | Aktualisiert 15/12/2017 06:12 CET

Kopfgeld vom Bodyguard. Aufrichtig, politische Stimmungsmache oder PR?

Digital Vision via Getty Images

Ein EX-Bodyguard setzt ein Kopfgeld auf einen U-Bahn Treter aus. An für sich keine schlechte Sache. Es ist erlaubt und legitim. Schaut man sich die Reaktionen im Netz an, kommt man aber dann doch zum Schmunzeln. Die Polizei arbeite zu langsam...es wird zu einer politischen Diskussion!

Natürlich kann man mit Kopfgeldern zu schnelleren Ergebnissen kommen. Zu was führt das aber? Wenn die Justiz das zu jedem Fall machen würde, wenn es nicht "schnell genug" geht, zu was würde das führen?

Ganz klar. Die Gesllschaft würde seinen Profit daraus ziehen. Man würde solange Informationen zurück halten, "bis es sich lohnt"!

Man muss nicht so tun, als wären hier alle Heilige. Wieder wurden Fotos beim Vorbeifahren und Sichten eines Sterbenden gemacht, aus reiner Sensationsgier. Wahrscheinlich waren das nicht unbedingt die "bösen" Flüchtlinge!

Natürlich kann man sich Geschichten heraussuchen und ein Kopfgeld aussetzen, und auch gleichzeitig zum Statement machen. Das würde die Realität mit der Zeit aber verzerren! Denn es gibt natürlich auch sehr viele Fälle, im Zusammenhang mit Kindern, die es vielleicht auch verdient hätten, Kopfgelder auszusetzen!

Dieses "Instrument" lässt sich von allen Seiten nutzen.

Auch ist dies eine werbewirksame Geschichte für den eigenen Betrieb, die der Polizeiarbeit recht nah ist! Auch das sollte man nicht ausser Acht lassen.

Wenn es eine aufrichtige Aktion ist...

Bravo! Repekt.

Wird diese Frau aber letztendlich nur zur politischen Stimmungsmache oder zu PR Zwecken benutzt, dann sieht die Sache anders aus!

© Gabriel "Knight" Wolf

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