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17/11/2015 07:42 CET | Aktualisiert 17/11/2016 06:12 CET

10 Gründe, warum One Direction mehr Anerkennung verdient haben

Ezra Bailey via Getty Images

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One Direction sind die erfolgreichste Band der Welt - und werden trotzdem gnadenlos unterschätzt. Die einen haben sich ganz einfach noch nie mit ihnen befasst, die anderen sind zu „cool" um sich die Songs einer Boyband anzuhören.

Dabei haben Harry, Niall, Louis und Liam die Chance verdient, sich mit „Made in the A.M." in eure Herzen zu singen. Warum, verrate ich euch jetzt:

1) Ihr Alter merkt man ihnen kaum an.

Wie alt sind die? 12? Nein. 21 bis 23 - und wie jung sie noch sind, lässt sich wirklich nicht erahnen, wenn man sich ansieht, was sie in ihrem bisherigen Leben schon alles geleistet haben. Das zarte Alter hat eigentlich nur Vorteile: Die vier werden von Tag zu Tag besser und haben noch jede Menge Zeit, ihr Potential auszuschöpfen.

2) Kein Künstler hat in den letzten Jahren härter gearbeitet.

Kein Wunder, dass die Jungs jetzt erstmal eine Pause brauchen. Fünf Alben in fünf Jahren und fast pausenloses Touren haben seine Spuren hinterlassen. Die harte Arbeit hat sich aber ausgezahlt: Ausverkaufte Stadien, zahllose Streaming-Rekorde und über 50 Millionen verkaufte Platten sind das Ergebnis.

3) Sie haben Talent.

Überraschung! Im Gegensatz zu vielen anderen Bands schreiben One Direction ihre Songs selbst - und das sogar richtig gut. Wer sich mit den poppigen Melodien nicht anfreunden kann, sollte sich zumindest die Songtexte durchlesen, denn die Grenzen fast schon an Poesie. Der verpasst dann allerdings auch die großartigen Stimmen der vier, die live sogar noch besser klingen als auf CD.

4) Sie sind gute Geschäftsmänner.

One Direction sind erst Anfang 20, haben aber längst ausgesorgt. Jeder einzelne der Jungs verdient pro Tag umgerechnet circa 27.000 Euro. Die finanziellen Entscheidungen trifft übrigens Liam, der die Dokumente als „Director" der Band unterschreibt. Als Unternehmen sind One Direction für den britischen Staat sogar rentabler als Facebook: Die Jungs zahlen fast 2000 Mal höhere Steuern als das Social Network, nämlich rund 12 Millionen Euro im Jahr.

5) Sie haben Herzen aus Gold.

Geld verdirbt den Charakter? Nicht bei One Direction. Harry, Niall, Louis und Liam sind herzensgute Menschen und setzen sich öffentlich und auch ganz privat für gute Zwecke ein. Dass sie so sympathisch sind, ist ebenfalls ein Grund für ihren Erfolg. Während Justin Bieber, der sein neues Album am gleichen Tag veröffentlichte, seine Zeit also damit verbringt, sein Image abwechselnd zu reparieren und wieder zu zerstören, haben One Direction das gar nicht nötig...

6) Sie sind einzigartig.

...und genau da sollte der Vergleich zwischen Bieber und One Direction auch schon aufhören. Denn wer auch nur einmal hingehört hat, weiß, dass zwischen den beiden Pop Acts Welten liegen. Menschlich und musikalisch. Selbst Vergleiche mit 90s-Boybands wären da angebrachter.

7) Pop-Musik macht glücklich.

Ja, schon *NSync wussten: This music gets you high. Pop macht glücklich, vor allem, wenn er so gut gemacht ist. Mitsingen übrigens auch, das hat kürzlich eine Studie ergeben. Dass Harry, Niall, Louis und Liam - wie es sich für eine Boyband gehört - ganz nebenbei auch noch fantastisch aussehen, sollte eigentlich keine Rolle spielen, schadet aber auch nicht.

8) Alle wissen, wie gut sie wirklich sind - nur wir nicht?

Sogar "Billboard" und "Rolling Stone" schreiben regelmäßig Lobeshymnen auf die Songs von One Direction. Das aktuelle Album vergleichen sie mit Coldplay, Fleetwood Mac und sogar den Beatles! (Deren Rekorde sie übrigens brechen - einen nach dem anderen.) Nur in Deutschland scheinen viele Medien nicht zu verstehen, wie großartig diese Band tatsächlich ist.

9) Sie können die Welt verändern.

Unterschätze nie die Macht eines Pop-Idols. Liams Tweet inspirierte Burger King dazu, Chicken Fries wieder ins Menü aufzunehmen, Louis' fieser Kommentar besiegelte das Ende von Foto-Filtern und Harry? Der engagiert sich nicht nur für Gay Rights und feministische Kampagnen wie „He for She", sondern rettet auch noch die Wale.

Während eines Konzerts bat er die Fans, SeaWorld nicht mehr zu besuchen - gesagt, getan. Die Umsätze sanken rapide und SeaWorld sieht sich nun gezwungen, seine Killerwal-Shows zu beenden. Ja, selbst nebenbei geäußerte Bemerkungen können große Wellen schlagen. (Kein Wortspiel beabsichtigt.)

Und das vor allem dank ihrer treuen Fans: Die haben sie nach dem verlorenen X-Factor-Finale vor fünf Jahren berühmt gemacht und sind ihnen bis heute treu geblieben. Und dann sind da noch ein paar dazugekommen... Zusammengerechnet haben One Direction allein auf Twitter über 100 Millionen Follower. Zum Vergleich: Jesus hatte nur 12.

10) Made in the A.M.

Ganz ehrlich: One Directions neues Album ist ein Meisterwerk. Von herzzerreißenden Balladen wie „If I could fly" über fröhliche Pop-Songs wie „Olivia" bis betrunken-im-Pub-Hymnen wie „History" ist alles dabei. Also, los: Reinhören, kaufen und allen Freunden davon erzählen - es lohnt sich!

Wenn gestandene Männer wie Ed Sheeran, Zach Braff, Prinz Harry, Keith Richards oder Barack Obama ihre Liebe für One Direction öffentlich machen können, dann könnt ihr das auch.

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