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22/09/2018 15:56 CEST | Aktualisiert 22/09/2018 15:56 CEST

Zwei Premieren – zwei Mal ein voller Erfolg.

(Quelle Bild: Steffi Werner)

Der erste Dorfflohmarkt in Schlarpe sowie der erste Street Food-Markt in Uslar lockten viele Besucher bei bestem Wetter am Sonntag zu beiden Events.

In Schlarpe waren schon zur Mittagszeit unzählige Autos an den Straßen geparkt. Viele Besucher schlenderten an die Stände, welche im gesamten Dorf verteilt waren, streiften durch Schlarpe und besuchten die Dorfgemeinschaftsanlage um sich zu stärken.

Durch viele Gespräche mit anderen Besuchern hörte man oft die Aussage: „Das ist wie eine Zeitreise zurück in die Kindheit“. Angeboten wurden unter anderem Comichefte, Musikkassetten, Schallplatten, Lampen aus alten Zeiten, Milchkannen, Schreibmaschinen, Telefone mit Wählscheiben, viel Geschirr, alte Töpfe, Holzkisten und vieles mehr. Viele Gespräche entstanden durch die Sichtung der Raritäten. Wer Schlarpe noch nicht so wirklich kannte, der lernte Schlarpe am Sonntag kennen. So ging man durch Straßen, durch man man noch nie ging. Und entdeckte nebenbei eine tolle Landschaft und ein urgemütliches Dorf. An der Dorfgemeinschaftsanlage war der zentrale Punkt mit nicht nur Essen und Trinken, sondern auch einem Rahmenprogramm. Draußen saßen viele Besucher unter blauem Himmel und ließen es sich bei einer Bratwurst oder einem Wasser gut gehen. Den Kaffee und Kuchen nicht zu vergessen. Die Helfer/innen hatten gut zu tun.

Wie viele Besucher Schlarpe begrüßen durfte, lässt sich schwer sagen. Aber sicherlich hat der erste Dorfflohmarkt die Erwartungen übertroffen. Weit übertroffen.

In Uslar beim ersten Street Food-Markt dasselbe Bild: Die Lange Straße war sicherlich besser besucht als im Vorfeld erahnt. Vor den Verkaufswagen der Anbieter bildeten sich Schlangen an hungrigen Frauen und Männern. Der Andrang war so groß, dass einige Anbieter schon am Nachmittag komplett ausverkauft waren. Zu sehen war ein Speiseangebot, welches man so noch nicht kannte. An den zusätzlich aufgestellten Tischen und Bänken saßen ebenfalls bei bestem Spätsommerwetter die Besucher und genossen sichtlich die Gerichte aus dem Food Trucks.

Der erste Street Food-Markt wurde im Vorfeld durch weniger optimistische Unkenrufe vorverurteilt, da Uslar gerade eine Woche zuvor den Pekermarkt feierte. Das tat der Sache aber keinen Abbruch, dieses Event wurde erstaunlich schnell und gut angenommen. So gut, dass sicherlich Veranstaltungen dieser Art wieder in Uslar stattfinden. Der Veranstalter Fabian Hofmann zeigte sich ebenfalls positiv überrascht und zufrieden. Und es kann durchaus sein, dass Fabian Hofmann in Zukunft mit noch anderen Ideen in Uslar zu sehen sein wird.

Zwei Events an einem Tag in einer Kleinstadt und den umliegenden Dörfern, aber: Beide Organisatoren haben alles richtig gemacht.