LIFE
06/12/2018 18:57 CET | Aktualisiert 06/12/2018 19:34 CET

Zwei Frauen erklären: So ändert sich euer Sexleben, wenn ihr viele Partner hattet

Ein Sex-Partner oder 50?

Lena Mirisola via Getty Images
Die Anzahl der Sexpartner ist offenbar gar nicht so wichtig. 
  • Im Podcast “Oh Baby” begeben sich junge Frauen auf die Suche nach besserem Sex. 
  • In der aktuellen Folge packen sie die Anzahl ihrer Sexpartner aus und versuchen, herauszufinden, ob diese beim Sex eine große Rolle spielt. 

Unsere Kollegin Isabel und ihre Freundinnen sprechen im Podcast “Oh Baby” regelmäßig über ihr Sexleben – ihre Fantasien, Lieblingsstellungen, und schlimmsten Erlebnisse. In der aktuellen Folge sprechen Anja und Lily über die Anzahl ihrer Sexpartner und die Frage: Sind Menschen, die mehrere Sexpartner hatten, automatisch besser im Bett?

Die Anzahl der Sexpartner ist ein heikles Thema: Ist sie zu hoch, werden Männer und Frauen schnell abgestempelt. Ist sie zu niedrig, gelten sie als prüde.

Da die Frage nach der Zahl sowieso nur falsch beantwortet werden kann, sollte ein viel interessanteres Thema im Vordergrund stehen: 

 Spielt die Anzahl der Bettgefährten für die Qualität des Sex überhaupt eine Rolle? 

Dieser Frage sind die “Oh Baby”-Podcasterinnen Anja und Lily zusammen auf den Grund gegangen – und ihre Zahlen könnten unterschiedlicher nicht sein. 

“Mein Freund und ich sind ein eingespieltes Team im Bett”

Die 21-jährige Lily hatte bisher nur mit einem Mann Sex – ihrem langjährigen Freund. Anja hatte dagegen mit sechs Männern Geschlechtsverkehr.  

“Klar fragt man sich in den fünf Jahren einer Langzeitbeziehung, wie es wäre, mit einem anderen Mann Sex zu haben”, gesteht Lily im Podcast. Im Großen und Ganzen sei sie mit ihrem Liebesleben jedoch mehr als zufrieden. 

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Einen Mann über längere Zeit hinweg sexuell kennenzulernen, kann schließlich auch Vorteile haben: “Mein Freund und ich sind ein eingespieltes Team im Bett”, betont Lily. 

Außerdem gäbe es fast nichts, was sie und ihr Liebster in ihrer Beziehung noch nicht ausprobiert hätten. So hat die 21-Jährige offenbar viel darüber gelernt, was sie im Bett mag – und was nicht. 

“Wir haben es in sämtlichen Stellungen getrieben”

Auch Anja machte die Erfahrung, dass der Sex mit einem Partner, mit dem sie eine längere On–and-Off-Beziehung hatte, am besten war.  Dabei sei sie sehr selbstbewusst geworden.

“Ich bin in seine Wohnung reingelaufen und habe mich quasi schon ausgezogen”, erzählt Anja. “Dann hatten wir erst in der Missionarsstellung Sex, dann haben wir es in sämtlichen Stellungen getrieben.” 

Und weiter: “Er hat mich auf dem Küchentisch genommen, am Ende sind wir noch in die Dusche und das waren alles Dinge, die ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nie gemacht hatte.” Diese Erlebnisse seien nur möglich gewesen, weil sich Anja so sicher mit ihrem Liebhaber fühlte, erzählt sie im Podcast. 

► Im Gespräch mit den Hörern ihres Podcasts finden Anja und Lily aber auch heraus: Auch wer viele Sexpartner hat, kann im Bett immer noch ganz schön viel dazulernen. 

Was bei der Frage nach den Sexpartnern wirklich zählt, weiß Frauenärztin Sheila de Liz: “Es ist wichtig, einen Partner zu haben, der dich gut versteht, der dir sehr viel Selbstbewusstsein gibt, sodass du dich im Bett richtig sexy und gut fühlst, wie eine Königin.”

(nc)