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10/04/2018 06:12 CEST | Aktualisiert 10/04/2018 16:37 CEST

"Wer wird Millionär": Jauch verliert bei Viktorias Telefonjoker die Fassung

Der "Wer wird Millionär"-Moderator musste über seine Schulzeit sprechen.

  • Die Zuschauer von “Wer wird Millionär” erlebten am Montagabend einen denkwürdigen Telefonjoker
  • Und Moderator Günther Jauch musste ein Geheimnis ausplaudern
  • Oben im Video: “Wer wird Millionär”-Kandidatin entlarvt, wie Jauch trickst

Um “Wer wird Millionär”-Moderator Günther Jauch aus der Fassung zu bringen, ist bekanntermaßen schwierig. Nicht so, für den Telefonjoker von Kandidatin Viktoria Eibenstein am Montagabend.

► In der Spezialfolge “Wer hat eine zweite Chance verdient?” schaffte es die 36-jährige Viktoria Eibenstein aus Darmstadt auf den Kandidaten-Stuhl.

Eibenstein hatte bereits 2011 bei “Wer wird Millionär” mitgemacht, hatte sich bis auf 125.000 Euro hochgekämpft – und fiel letztendlich doch auf die 500 Euro-Marke zurück.

Am Montagabend kletterte sie wieder weit nach oben, bei der 16.000 Euro-Frage stockte sie dann.

Die Frage lautete: “Welche Wortart ist in dieser blöden Frage nicht enthalten?”

A: Konjunktion

B: Substantiv

C: Adjektiv

D: Präposition

Weil sie nicht weiter wusste, entschied sich die Kandidatin für einen Telefonjoker.

Die Oma der Kandidatin, die sich am Telefonhörer meldete, brachte Moderator Günther Jauch anschließend aus der Fassung.

Jauch und die Oma hatten dieselbe Kunstlehrerin

► Die ältere Frau begann ihr Gespräch mit Jauch nämlich damit, dass sie ihm verriet, dass sie eine gemeinsame Bekannte hätten.

Jauch erschrak, hielt sich die Hände über den Kopf – abwartend, was ihn gleich erwarten würde.

Die Oma erzählte weiter: “Wir haben eine gemeinsame Bekannte, die Frau Rhode. Die hatten wir im Kunstunterricht.”

Jauch schummelte in der Schulzeit und wurde erwischt

Moderator Günther Jauch rollte mit den Augen, allen Anschein nach hatte er sofort eine bestimmte Geschichte im Kopf. Dann verriet er ein Geheimnis aus seiner Schulzeit: Bei Frau Rhode habe er tatsächlich Kunst gehabt und ein Bild per Blaupause akkurat abgezeichnet.

Weil der Kunstlehrerin der Schwindel auffiel, habe sie ihm die Note Sechs gegeben. Der damals noch kleine Jauch habe darauf empört reagiert und versichert, er habe das Bild freihändig gezeichnet.

Frau Rhode gab Jauch eine zweite Chance – er habe nochmal zeichnen dürfen, um seine Note zu verbessern. Allerdings nur unter der Bedingung, dass Rhode dabei neben ihm sitzen dürfe. Jauch habe eingewilligt.

Da er damals unter keinen Umständen wollte, dass seine Kunstlehrerin vom Schwindel erfuhr, habe er alle Linien auswendig gelernt: Mit dem Lineal habe er vorher alle Zentimeter, ja sogar die Winkel ausgemessen. Danach habe er die Zeichnung nochmal aus dem Kopf gemalt.

Der Moderator erzählte weiter, dass die Lehrerin seine Note daraufhin zwar korrigiert habe, abgenommen habe sie ihm das aber nie.

Und auch Jauch gab Montagabend zu: “Falls Sie das jetzt sehen sollten: Sie hatten Recht. Ich wollte nur nie zugeben, dass ich damals geschummelt habe.”

Telefonjoker wäre die bessere Kandidatin gewesen

Die Zuschauer waren begeistert von der Oma am Telefon: “Sie wäre die bessere Kandidatin.”

Dieser Nutzer war sich dagegen sicher, dass die Note Sechs im früheren Schulsystem gar nicht existiert hatte: “Jauch bekam eine Sechs? Zu seiner Zeit gab es doch nur eine Fünf.”

(mf)