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10/07/2018 20:36 CEST | Aktualisiert 10/07/2018 20:40 CEST

WM-Halbfinale: Vor dem Anpfiff patzt ARD-Reporter Steffen Simon am Mikro

Dabei war das Spiel noch nicht mal angepfiffen.

ullstein bild Dtl. via Getty Images
Das Halbfinale war noch nicht angepfiffen, da leistete sich Steffen Simon den ersten Fauxpas.

Im Halbfinale der WM in Russland trifft Frankreich auf Belgien. Das Spiel war noch nicht einmal angepfiffen, da leistete sich ARD-Kommentator Steffen Simon bereits den ersten Lapsus.

Als die Spieler Frankreichs gerade ihre Nationalhymne sangen, erklärte Steffen Simon am ARD-Mikro: “Eine der beiden Mannschaften wird heute zum letzten Mal die Nationalhymne bei diesem Turnier singen.” 

Das stimmt so allerdings nicht. 

Beide Teams dürfen nochmal spielen

Egal wie das Spiel ausgeht, beide Mannschaften bestreiten noch ein Spiel bei der Weltmeisterschaft. Das ist sicher. 

Klar: Der Sieger im ersten Halbfinale darf im Finale in Moskau gegen den Sieger der Partie England gegen Kroatien um die Weltmeisterschaft spielen.

Doch auch die Halbfinalverlierer haben noch ein Spiel: Beide spielen am Samstag in St.Petersburg um Platz Drei. 

Egal also wie das Spiel heute ausgeht, jedes Team darf noch ein weiteres Spiel bestreiten. Und noch einmal seine Nationalhymne hören. 

Kritik bei Twitter

Auch den Fans bei Twitter ist dieser Fauxpas von Simon nicht entgangen. Einer schreibt: “Die Hymnen sind noch nicht gespielt und Steffen Simon hat schon genug Schwachsinn für 120 Minuten geredet.”

Ein weiterer Nutzer stellt die Verbindung zu der oft kritisierten Kommentatorin Claudia Neumann her, die bei so einem Lapsus wohl wieder mit bösen Nachrichten verärgerter Fußballfans hätte rechnen müssen. 

(mf)