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21/08/2018 17:19 CEST | Aktualisiert 21/08/2018 17:19 CEST

Wie Voice-Search unseren Content verändert

Als Marketing-Manager oder Online Redakteur mit SEO Themen vertraut? Was tun um die eigenen Texte fit für Voice-Search zu machen? Hier finden Sie drei Tipps, die Sie umsetzen können.

Laut einer Studie, die von MindMeld im Jahr 2015 durchgeführt wurde, nahm die Anzahl der Voice Search Anfragen stark zu. In der Umfrage wurden 1800 Jugendliche in den USA befragt und 60% von ihnen gab an, dass sie in den vergangenen zwölf Monaten angefangen hätten, Voice-Search zu nutzen. Viele Trends kommen aus den USA auch zu uns. Das bedeutet für alle Content-Creators: Passt eure Inhalte an die Suchkriterien von Sprachassistenten an. Hier drei Ideen, wie das gelingt:

1.W-Frage ausformulieren für Voice Search

Im Gegensatz zur klassischen SEO Optimierung überwiegt bei Voice-Search die sogenannte W-Frage:

  • Wie komme ich zur Pizzeria?
  • Wann macht die Post bei mir um die Ecke auf?
  • Wann ist die beste Zeit, um einkaufen zu gehen?

Das sind sogenannte W-Fragen, die User an ihren Sprachassistenten stellen. Bei der alten SEO Optimierung standen Keywords im Vordergrund, also einzelne Wörter und Wortfelder, die im Text platziert wurden. Durch Sprachassistenten passt sich die Suche nach Inhalten aber mehr unserer alltäglichen Sprache an. Darauf müssen auch Texte im Netz vorbereitet werden, damit Alexa oder Siri die Texte besser finden können. Die W-Fragen müssen in den Text integriert werden, sodass der Sprachassistent sie auch finden kann.

2.Wichtiges nach vorne für die Optimierung bei Voice Search

Storytelling hin oder her – die Kernaussage muss nach vorne. Alles andere ist nicht relevant. Wen ich wissen möchte, wann die Öffnungszeiten der Post sind, möchte ich genau diese Info so schnell es geht wissen. Dabei interessiert mich die schicke Fassade des Gebäudes herzlich wenig. Um direkt solche Kernaussage zu liefern, brauche ich auch ein gutes Verständnis über meine Zielgruppe. Damit wird die Recherche über die Bedürfnisse elementar und rückt mehr in den Vordergrund.

Sinnvolle Tools für die Recherche:

3.Mehrwert liefern – mehr denn je!

Jeder Text soll einen Mehrwert liefern, aber wenn wir ehrlich sind haben wir heute eher eine Content-Überschwemmung. Jedes Unternehmen „macht“ seinen eigenen Content. Deshalb ist es umso wichtiger, dass die Texte einen Mehrwert liefern und nicht einfach Werbung sind. Die Sichtweise des Users soll dabei eingenommen werden. Fragen, die der Text beantworten sollte:

  • Welches Problem meines Users kann ich jetzt lösen?
  • Was ist die größte Sorge meines Users und wie kann ich ihm bei der Lösung helfen?

Voice-Search hat viel Potenzial und wird in den nächsten Jahren noch zunehmen. Die Technik steckt allerdings noch in den Kinderschuhen. Trotzdem ist es umso wichtiger, sich bereits jetzt mit diesem Trend zu beschäftigen.