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06/04/2018 19:48 CEST | Aktualisiert 06/04/2018 19:48 CEST

Wie sie die richtige Einstellung zu Geld finden

Ist Geld wirklich schlecht?

Geldpsychologie
Psychologie des Geldes

 

Die Psychologie des Geldes

Wollen sie mehr Geld verdienen? Ihre Einstellung zu Geld entscheidet wesentlich darüber, ob Sie genug Geld haben. Der Wille „reich zu werden“ steht häufig im Widerspruch zu vielen anderen Wünschen und Notwendigkeiten des Lebens. Wer über ein gewisses Mindestmaß an Talenten verfügt und nichts anderes im Leben will als reich werden, der wird es mit großer Sicherheit schaffen. Es gibt genügend Gelegenheiten, viel Geld zu verdienen.

Wann glänzen Ihre Augen vor Freude? Menschen sind sehr unterschiedlich was Ihre Bedürfnisse betrifft. Manche Menschen bekommen leuchtende Augen, wenn Sie ein paar Geldscheine sehen. Andere Augen glänzen beim Anblick von Klaviernoten, von schneebedeckten Bergen, von blühenden Rosen und wieder andere beim Anblick vom Partner und dem eigenen Kind. Deshalb das Wichtigste: Wie auch immer Sie Ihre Einstellung zu Geld verändern, was immer Sie an finanziellen Erfolgen planen, verlieren Sie nie das aus den Augen, was Sie glücklich macht! Sparen Sie an dem, was Ihre Freude ausmacht zuletzt, aber wenn nötig, natürlich auch hier.

Die Arbeit mit Affirmationen, also bestätigenden Aussagen ist ein weit verbreiteter Ansatz in der Selbsthilfe.

Vier schwerwiegende Denkfehler im Umgang mit Geld wenn Sie sich die Frage stellen: „Wie kann ich reich werden?“

Geld ist alles

Geld ist unbedeutend

Geld ist mir egal

Geld ist schlecht

Ihre Einstellung zu Geld ist positiv, wenn Sie alle vier Fehler vermeiden.

Ist Geld wirklich alles?

Wenn man als junger Mensch eine Familie gründen und mehrere Kinder haben will, was wird dann aus „der vielgepriesenen ersten Million in sieben Jahren, die uns reißerische Buchtitel verkünden? Die Familie geht vor. Kinder kosten Geld. Und ein Häuschen im Grünen ist in dieser Situation weitaus erstrebenswerter als ein wertvolles Aktiendepot.

Auch wenn Sie ein Hobby ausüben wie z.B. Trecking-Touren in exotische Länder werden sie größere Geldsummen wahrscheinlich nicht zurückzulegen. In jedem Alter und jeder Lebenssituation muss man immer wieder neu die Entscheidung treffen, ob man kurzfristig Geld ausgeben oder langfristig Vermögen bilden will. Was nützt es, der reichste Mensch auf dem ganzen Friedhof zu werden? Geld ist nicht alles. Verkaufen Sie Ihr Leben nicht an Ihren Kontostand. Darum bauen Sie in Ihre positiven Affirmationen auch solche mit ein, die andere Lebensbereiche abdecken.

Ist Geld wirklich unbedeutend?

Ist man wirklich umso reicher je mehr man auf etwas verzichten kann? Wenn Sie in inneren Selbstgesprächen zu sich sagen, dass Sie es nie zu etwas bringen, wenn Sie nichts für Ihr Vermögen tun, dann werden Sie natürlich auch nie zu Geld kommen. Geld zu haben ist ein Stück Freiheit. Einkommen aus Geldvermögen zu erzielen ist ein Stück Unabhängigkeit. Und gar von seinen Zinsen leben zu können wäre doch wahrscheinlich sehr schön. Oder?

„Geld ist nichts, aber viel Geld, das ist etwas anderes.“ (George Bernard Shaw) Selbst ein kleiner Geldbetrag, eine kleine Reserve, die man sich bildet, stärkt das Selbstbewusstsein. Geld kann der entscheidende Unterschied sein zwischen Lebensmut und Verzagen. Und so, wie man aus Zeit Geld machen kann, kann man oft auch mit Geld Zeit sparen, manchmal sogar ein Stück Gesundheit kaufen. Geld ist nicht unbedeutend. Es lohnt sich mehr Geld zu haben. Es lohnt sich mit positiven Affirmationen zu arbeiten. Es lohnt sich die Psychologie des Geldes zu erlernen.

Ist Geld wirklich egal?

Viele Menschen machen sich keine Gedanken über den Aufbau von Vermögen. Geld wird genauso ausgegeben, wie es hereinkommt. Die Einstellung macht sich dabei breit, man könne nichts ändern. Das ist einfach keine günstige Einstellung. Und alle anderen um einen herum jammern ja auch wie wenig sie verdienen.

Die paar Euro, die man auf dem Sparbuch hat sind ja kaum der Rede wert. Warum sollte man sie besonders anlegen? Genau hier liegt wieder der Unterschied. Wollen Sie Geld verschenken, das Sie durch Ihre Arbeit hart verdienen durften? Haben Sie sich je den Zinseszinseffekt klargemacht? Auch zur Geldanlage können positive Affirmationen sehr wirkungsvoll eingesetzt werden. Leben Sie in finanzieller Hinsicht nicht planlos in den Tag hinein. Machen Sie sich jeden Monat an einem fixen Termin an einem ungestörten Ort eine Stunde lang Gedanken über Ihre finanzielle Situation. Beschließen Sie dann immer jeweils mindestens eine Maßnahme, wie Sie ihre Ausgaben drosseln oder Ihr Einkommen steigern können. Monat für Monat. Jahr für Jahr. Am besten in Verbindung mit positiven Affirmationen.

Wenn Sie so denken, bleiben sie immer autonom und sind nicht der Spielball derer, die Geld haben. Ansonsten bleiben Sie zu lange abhängig von Ihrem Job. Sie werden immer für Geld arbeiten. Dabei könnte es umgekehrt sein. Geld könnte für Sie arbeiten. Das fühlt sich bedeutend besser an. Geld ist nicht egal. Es macht einen Unterschied, ob Sie sich um Ihre Finanzen kümmern oder nicht.

Ist Geld wirklich schlecht?

Geld macht bekanntlich nicht glücklich. Das mag sein. Aber die Quelle dieser Sprüche sind die Reichen. Jene Menschen, die nicht den Neid der Mitbürger auf sich ziehen wollen. Macht es denn glücklicher, kein Geld zu haben? Und wenn Sie glauben, Sie hätten Geld übrig, dann spenden Sie einfach! Für einen lächerlichen Betrag, gespendet an eine Blindenmission, können Sie helfen einen sterbenden Menschen sehend zu machen. Wer Geld hat, bestimmt was aus dem Geld wird. Wer kein Geld hat, kann nur ohnmächtig zusehen und schimpfen. Nicht das Geld ist schlecht, sondern das, was man damit macht oder unterlässt.

Wie sieht Ihre Psychologie des Geldes aus?

Versuchen Sie Ihre Einstellung zu Geld immer neu zu überdenken. Sind sie in der Lage kurzfristig zu verzichten? Einmal weniger Essen gehen, eine Schachtel Zigaretten einsparen, ein kleineres Auto fahren, um langfristig Geld anzusparen? Ein kleines Stück finanzielle Freiheit zu erschaffen. Mit einer guten Geldpsychologie geht die Manifestation leichter und einfacher. Unterscheiden Sie die Einstellung zu Geld von der Einstellung zu dem was andere tun, um zu Geld zu kommen. Nicht Geld verdirbt den Charakter, sondern das, was man tut auf dem Weg zum Geld! Es ist nicht ganz leicht den richtigen Mittelweg für sich selbst zu finden. Nicht zu sparen um jeden Preis. Aber auch das Fernziel immer größerer finanzieller Freiheit nicht aus den Augen zu verlieren. Ihre Einstellung zu Geld ist eine der wichtigsten Einstellungen, die Ihr Leben langfristig bestimmt.