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12/09/2018 17:37 CEST | Aktualisiert 12/09/2018 17:41 CEST

Wie Laien Menschen mit Depressionen viel früher helfen wollen

Good News To Go.

Eamonn M. McCormack via Getty Images
Prinz William stellt am 11. September eine neue Website für psychische Gesundheit am Arbeitsplatz vor. MGFA und andere Organisationen sind daran beteiligt.

► Die Organisation Mental Health First Aid Programs (MGFA) schult in mehr als 20 Ländern weltweit Laien, damit diese psychische Probleme ihrer Mitmenschen in Schulen, Universitäten und Firmen schneller erkennen und erste Hilfe leisten.

► Die Programme sollen auch dazu beitragen, das psychische Krankheiten oder Probleme nicht mehr tabuisiert werden.

► MGFA England hat an einer Seite zur mentalen Gesundheit am Arbeitsplatz mitgewirkt, die Prinz William am Dienstag vorgestellt hat.

Wie das Projekt funktioniert:

Zunächst getestet wurde es 2000 in Australien. Heute lassen sich Laien in Asien, arabischen Staaten, den USA, England, Frankreich, den Niederlanden schulen.

Die Schulung dauert nur zwei Tage. Wer sie absolviert, kann also keine professionelle Hilfe anbieten wie Fachleute.

Aber die Teilnehmer sollen laut MGFA England etwas über Krankheiten wie Depressionen, Schizophrenie, Angst- oder Essstörungen lernen. Über Warnzeichen wie Kopf- oder Magenschmerzen, Schlafstörungen und Müdigkeit. Und darüber, wie man den Menschen durch bloßes Zuhören helfen könne.

Was ihr noch wissen müsst:

Wissenschaftler bescheinigten den australischen Teilnehmern damals, dass sie ihr Wissen auf dem Themengebiet verbessert hatten. In einigen Ländern fördern die Gesundheitsbehörden die Arbeit.