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21/12/2018 13:36 CET | Aktualisiert 21/12/2018 15:44 CET

Wie Lady Di: Warum Meghan es nach der Royals-Hochzeit viel schwerer hat als Kate

Lady Di und Meghan hatten es schwer, sich in die Royals-Familie einzugliedern.

  • Laut einer Royal-Biografin spürt Herzogin Meghan erst lange nach der Hochzeit mit Harry, was es wirklich bedeutet, ein Royal zu sein. 
  • Sie hatte wenig Zeit, um sich auf die neue Situation als Royal vorzubereiten – im Gegensatz zu Herzogin Kate.
  • Im Video oben: Nachrichten ab 5 Uhr morgens und neue Regelungen im Palast – ist Herzogin Meghan eine Horror-Chefin?

Meghan ist seit ihrer Hochzeit mit Prinz Harry im Mai 2018 ein offizielles Mitglied der britischen Königsfamilie. Seit ungefähr zwei Jahren soll sie nun bereits mit Harry zusammen sein. Laut der Royal-Biografin Penny Junor hat die Herzogin aber immer noch Probleme, sich an ihr neues Leben zu gewöhnen.

Das sagte sie in einem Interview mit dem Sender “Sky News”. Die britische Zeitung “Express” zitiert Junor: 

“Ich denke, das Leben muss für Meghan sehr schwierig sein. Sie hatte ein ganz anderes Leben davor – sie wusste nicht wirklich, wie die britische Königsfamilie funktioniert und wie ihr Leben darin aussehen würde.”

Meghans Schwägerin Kate hingegen, die Frau von Prinz William, habe es deutlich einfacher gehabt, ihre Rolle in der königlichen Familie zu finden.

Schließlich hatte sie neun Jahre Zeit, in der sie sich auf die königliche Etikette einstellen konnte. Denn: Sie lernte Prinz William Ende 2002 kennen – erst neun Jahre später heirateten die beiden. Dagegen hatte Meghan nur knapp zwei Jahre mit Harry, bevor er ihr einen Heiratsantrag und sie somit zum Royal machte.

Außerdem gibt es laut Joseph noch einen Grund, wieso Kate es in der königlichen Familie viel leichter habe: Kate möge weder viel Aufmerksamkeit, noch breche sie mit royalen Regeln und sei daher kein gefundenes Fressen für die Presse – anders wie Meghan.

Die Biografin sagte, dass Meghan schon immer eine unabhängige Frau war. Sie gestaltete ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen. Es gab niemanden, der ihr sagte, was sie tun oder lassen muss. Die Zeitung zitiert aus dem Interview:

“Sie ist es eindeutig gewohnt, ihre eigene Frau zu sein, zu ihren eigenen Zeiten zu arbeiten und sich so zu verhalten, wie sie es will. Und zwar so, dass sie in einer sehr wettbewerbsorientierten Welt zurecht kommt.”

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Meghan soll ihre Rolle in der königlichen Familie noch nicht gefunden haben.

Meghan – zu unabhängig für die royale Familie?

Laut Junor hat Meghan ihren Platz in der britischen Königsfamilie noch nicht gefunden. Aus diesem Grund sorgt die Herzogin auch immer wieder für Ärger im Palast.

Laut Insidern soll sie “diktatorisch” sein und Traditionen brechen. Das aktuellste Beispiel: Vergangene Woche zeigte sich Meghan bei den British Fashion Awards in London. Sie trug dabei schwarzen Nagellack, obwohl ihr das von Seiten der Queen nicht erlaubt ist.

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Lady Diana sorgte mit ihrer Kleiderwahl oft für Furore.

Deshalb wird Herzogin Meghan auch oft mit ihrer verstorbenen Schwiegermutter, Lady Diana, verglichen. Auch Lady Di soll vor der Hochzeit mit Prinz Charles im Juli 1981 nicht verstanden haben, was es wirklich bedeutet, ein Royal zu sein. 

Auch sie gab ihre Unabhängigkeit auf und wurde zu einem sehr beliebten Foto-Objekt der Paparazzis. Nicht nur einmal brach Lady Diana mit ihrer Kleiderwahl das royale Protokoll und sorgte mit ihrer Art und Weise, wie sie mit Nicht-Royals umgeht, für Aufsehen. 

Die Royal-Insiderin Claudia Joseph sprach in einem Interview mit dem Sender “BBC” darüber, dass Meghan die britischen Royals modernisieren werde. Jedoch gehe das einigen viel zu schnell. Die britische Zeitung “Daily Mail” zitiert aus dem Interview:

“Die Realität ist, dass die Menschen Meghan bewundern, weil sie versucht, die königliche Familie ins 21. Jahrhundert zu bringen. Aber sie macht es sehr schnell. Royal-Anhänger werden das nicht mögen, weil es zu viel ist.”

Meghans Schwägerin Kate, die Frau von Prinz William, habe es deutlich einfacher gehabt, ihre Rolle in der königlichen Familie zu finden. Laut Joseph versucht sie nicht, die Royals zu verändern. Kate möge weder viel Aufmerksamkeit, noch breche sie mit royalen Regeln und ist daher kein gefundenes Fressen für die Presse.

(nmi)