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11/09/2018 15:05 CEST | Aktualisiert 17/09/2018 10:52 CEST

Wie können Hunde- & Katzenbesitzer clever Geld sparen

Hunde und Katzen sind des Menschen liebste Haustiere. Doch sie kosten auch Geld. Natürlich sind Hunde- und Katzenbesitzer dazu bereit, alles Mögliche für ihr Wohlergehen und ihre Gesundheit zu tun. Doch es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie dabei eine Menge Geld gespart werden kann. Nachfolgend erhältst Du die besten Tipps.

Ein Hund oder eine Katze aus dem Tierheim

Vor allem bei Hunden kannst Du eine Menge Geld sparen, wenn Du den Vierbeiner aus dem Tierheim holst. Bei einem Züchter kostet er ab circa 400 Euro bis 1000 Euro. Im Tierheim betragen die Vermittlungskosten bei 200 bis 300 Euro. Eine Katze kostet durchschnittlich 80 Euro. In diesen Preisen sind jedoch ein Entwurmen, eine Tollwutimpfung und eine Kastration in der Regel bereits enthalten. Auch ethisch macht es Sinn, einen Hund oder eine Katze aus dem Tierheim zu holen. Die Vierbeiner wünschen sich ein liebevolles Zuhause und die Tierheimbesitzer freuen sich über jede Vermittlung.

Futter und Haustierbedarf günstig online einkaufen

Katzen- und Hundebesitzer können viel Geld sparen, wenn sie das Futter oder was ihr Vierbeiner sonst noch braucht, im Internet bestellen. Hier sind die Preise in der Regel generell günstiger und außerdem oftmals noch heruntergesetzt. Wer regelmäßig schaut, kann preiswerte Schnäppchen ergattern. Zudem gibt es Mengenrabatte, wenn Du also beispielsweise ein Futterset von 16 oder 32 Büchsen erwirbst. Ab einem bestimmten Betrag wird die Ware sogar kostenlos geliefert.

Futter bewusst auswählen und Geld sparen

Ein weiterer wichtiger Tipp ist es, sich die Inhaltsangaben des Futters genau anzusehen. Die Tiere benötigen in erster Linie einen hohen Fleischanteil. Mit günstigem Futter, das alles enthält, was das Tier benötigt, kannst Du im Vergleich zu den teuren Markenprodukten viel Geld sparen.

Zubehör und Spielzeug selber herstellen statt kaufen

Mit etwas Geschick kannst Du beim Zubehör eine Menge Geld sparen, wenn Du es selber fertigst. Für ein Kissen für das Körbchen des Vierbeiners beispielsweise benötigst Du ein Stück Schaumstoff, das Du mit einem Stoffrest beziehst. Für einen Kratzbaum für Deine Katze kannst Du auf Papprollen Auslegeware aufwickeln. Die Rolle wird auf die gewünschte Höhe gestutzt und mit einem Naturseil beklebt. Mit Winkeln kannst Du sie befestigen. Katzenhalter müssen ihr Spielzeug für den Vierbeiner nicht teuer im Fachhandel kaufen, sondern können es selbst basteln. Wie wäre es beispielsweise mit einer Feder, die an einen Wollfaden gebunden ist? Diesen kannst Du über den Boden ziehen. Aus Toilettenpapierrollen, die Du aneinander klebst, kannst Du eine Pyramide bauen. In die einzelnen Rollen kannst Du Leckerlis legen. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

Vorsorge - Regelmäßig zum Tierarzt gehen

Vorsorge ist günstiger als Nachsorge. Daher solltest Du Deinen Vierbeiner einmal jährlich durchchecken lassen, auch wenn er einen gesunden Eindruck macht. Tierarztkosten können oftmals auch eingespart werden, indem auf eine artgerechte Haltung, vernünftige Ernährung und ausreichend Bewegung geachtet wird. So kannst Du bestenfalls Geld sparen für Behandlungen, die durch eine entsprechende Vorsorge vermeidbar gewesen wären.

Ist eine Versicherung für den Vierbeiner sinnvoll?

Viele Verbraucherschützer sind der Meinung, dass der Abschluss einer Krankenversicherung für das Tier nicht unbedingt nötig sei, da sie sich nur selten lohnt. Sie raten dazu, das Geld, das monatlich für die Krankenversicherung anfallen würde, für eventuelle Tierarztbesuche beiseite zu legen. Doch dies muss jeder für sich entscheiden, ob er eine Krankenversicherung für wichtig hält oder nicht. Bei einer jährlichen Zahlweise können übrigens Beiträge gespart werden. Wenn der Vierbeiner ein Rettungs- oder Blindenhund ist, gibt es bei einigen Versicherungsunternehmen eine Ermäßigung. Unverzichtbar ist bei Hunden die Tierhalter-Haftpflichtversicherung. Schnell entstehen vor allem bei einem Autounfall, der durch den Hund verursacht wurde, sehr hohe Kosten. Die Haftpflicht kommt auch für andere Schäden, die der Hund anrichtet, auf.

Urlaubsbetreuung des Vierbeiners kann von der Steuer abgesetzt werden

Viele Besitzer von Haustieren können ihr Tier nicht mitnehmen, wenn es in den Urlaub geht. Wenn es in dieser Zeit in den eigenen vier Wänden von einem Tiersitter versorgt wird, was als haushaltsnahe Dienstleistung bezeichnet wird, ist dies steuerlich absetzbar. Zu den Tätigkeiten, die steuerlich geltend gemacht werden können, gehören zum Beispiel das Füttern, Fell pflegen, Gassi gehen, Reinigen der Katzentoilette und Beschäftigungen mit dem Tier im Allgemeinen. Die Vergütung des Tiersitters muss per Rechnung und Überweisung erfolgen, damit das Finanzamt die Dienstleistung anerkennt.

Fazit

Haustiere wie Hunde und Katzen kosten eine Menge Geld. Wir sind gern bereit, dieses für unsere geliebten Vierbeiner auszugeben. Doch es kann ja nicht schaden, hier und da ein wenig zu sparen. Die Möglichkeiten gibt es zumindest in verschiedener Hinsicht. Viele weitere praxiserprobte Spartipps findest Du unten auf meinem Blog.