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19/03/2018 12:11 CET | Aktualisiert 19/03/2018 14:22 CET

Wetterdienst warnt vor Winter-Sonnenbrand: Warum die Haut gefährdet ist

Zwei Phänomene erhöhen die Sonnenbrand-Gefahr im März. Und zwar jedes Jahr.

Thanasis Zovoilis via Getty Images
Die Sonne ist im März nicht zu unterschätzen.
  • Auch wenn es noch kalt ist, denkt an euren Sonnenschutz
  • In Niedersachsen besteht erhöhte Sonnenbrand-Gefahr

Am Dienstag beginnt der Frühling. Und auch wenn es kalt bleibt, ist die Kraft der Sonne nicht zu unterschätzen.

Der Deutsche Wetterdienst warnt für Niedersachsen sogar vor Sonnenbrand: Die Sonne soll am Montag bis zu elf Stunden scheinen. Da die Luft sehr trocken sei, bestehe trotz Temperaturen allenfalls knapp über dem Gefrierpunkt Sonnenbrandgefahr.

Das hat zwei Gründe:

1.) Die Atmosphäre filtert die UV-Strahlen weniger stark

► Die Sonne steht zur Mittagszeit schon beinahe senkrecht zur Erde. Die Einstrahlung ist also schon viel intensiver als noch vor einigen Wochen.

► Zudem treffen die UV-Strahlen ungefilterter auf die Erde, denn die Ozonkonzentration in der Atmosphäre ist geringer. Das ergaben Messungen des meteorologischen Instituts der Universität Bonn vor einigen Jahren.

2.) Die Haut braucht bereits jetzt Sonnenschutz

Es liegt aber auch an der Haut selbst, dass sie schneller rot wird. Nach den vergleichsweise dunklen Monaten reagiert der Körper sensibler auf UV-Strahlen. 

► Die Haut ist die Strahlung nicht mehr gewohnt, betonte ein Hausarzt bereits vor Jahren.

► Zudem achten viele Menschen im Sommer besser auf einen Sonnenschutz, als wenn es draußen noch kalt ist.

Es bleibt in Deutschland kalt

Und das bleibt es weiterhin. Nachts kann es weiterhin verbreitet Frost mit Höchstwerten von minus 5 bis minus 15 Grad geben, sagte ein DWD-Meteorologe. “Frühlingsbeginn habe ich nicht zu bieten.”

Vielleicht ein kleiner Trost: Ungewöhnlich sei der Spätwinter nicht. “Alle fünf bis zehn Jahre muss man damit rechnen, dass im März Schnee fällt.”