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07/08/2018 08:18 CEST | Aktualisiert 07/08/2018 14:24 CEST

Wetter: Deutscher Astronaut zeigt schockierende Folgen der Dürre

"Alles vertrocknet und braun, was eigentlich grün sein sollte.”

  • Es ist heiß und trocken – Deutschland färbt sich zunehmend braun.
  • Das ist besonders eindrucksvoll zu erkennen, wenn man aus dem All auf das Land herunterblickt wie Astronaut Alexander Gerst.

Die Folgen des brutal heißen Sommers sind sogar aus dem All erkennbar!

Der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst postete bei Twitter nun Fotos, die er von Mitteleuropa und Deutschland schoß. Darauf erkennbar: Die Region wirkt aus dem Weltraum bräunlich, statt wie in der Vergangenheit grün.

► Gerst schrieb: “Schockierender Anblick. Alles vertrocknet und braun, was eigentlich grün sein sollte.”

(Das linke Foto zeigt den Rhein zwischen Bonn und Düsseldorf . Das rechte Foto bildet Mitteleuropa mit Deutschland im Zentrum ab.)

Schon in der vergangenen Woche hatte die Europäische Weltraumorganisation (ESA) Vergleichsbilder zum Juli 2017 veröffentlicht (siehe Video oben), als Europa noch in frischem Grün erkennbar war.

 

 

Besonders betroffen ist Sachsen-Anhalt

Es ist ein in allen Belangen bemerkenswerter Sommer.

► Von Anfang April bis Ende Juli war es dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge noch nie so warm seit Beginn der flächendeckenden Aufzeichnungen im Jahr 1881. Demnach war es 3,6 Grad wärmer als im langjährigen Vergleich. Rekordniveau erreichten vor allem die Monate April und Mai.

► Dazu kommt: Noch nie wurde zwischen April und Juli so wenig Niederschlag registriert. Im Vergleich zur vieljährigen (1961 bis 1990) mittleren Niederschlagssumme betrug das Defizit 110 Millimeter. Besonders trocken war es in Sachsen-Anhalt, so die Experten vom DWD.

Die Folge: Dürre und Trinkwasserknappheit in einigen Teilen Deutschlands.

(mf)