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25/05/2018 11:57 CEST | Aktualisiert 25/05/2018 11:57 CEST

Website mit WordPress erstellen

Die Vorteile, eine eigene Website zu erstellen

scyther5 via Getty Images

Warum du unbedingt eine eigene Website erstellen solltest! Du hast schon einmal darüber nachgedacht, eine Website zu erstellen? Es gibt zahlreiche Gründe dafür, und ganz ehrlich: Es ist gar nicht so schwer.

Ein Internetauftritt ist für Unternehmen, Freiberufler und Dienstleister heute ebenso selbstverständlich wie Telefon und Fax. Stell dir vor, ein potenzieller Kunde findet dich nicht, weil du keine Homepage hast. Deine Mitbewerber sind im Internet längst vertreten und werden von den Suchmaschinen sofort gefunden. Einer von ihnen wird den Auftrag erhalten.

Die Vorteile, eine eigene Website zu erstellen

Deine Homepage hat die gleiche Prestigefunktion wie dein Firmenwagen, dessen Beschriftung du so sorgfältig hast designen und anbringen lassen. Dein Firmenname ist gut lesbar, und man erkennt sofort, worum es bei deinem Unternehmen geht. Auch deine Kontaktdaten wie Telefon, Fax und E-Mail-Adresse sind klar zu sehen.

Eine gute Homepage leistet noch viel mehr. Sie kann deinen Bekanntheitsgrad drastisch erhöhen und deinen Umsatz entsprechend ankurbeln. Manchmal reicht eine Art Visitenkarte im Internet. Manchmal muss es aber wesentlich mehr sein, damit du deine Zielgruppe auch wirklich erreichst.

Wusstest du, dass mehr als 80 Prozent der Internetnutzer ihre gewünschten Produkte und Dienstleistungen über das World Wide Web suchen? Es gibt ja kaum noch Haushalte oder Unternehmen, die nicht an das Internet angeschlossen sind. Du kannst also davon ausgehen, dass auch ein großer Teil deiner Zielgruppe das Internet nutzt.

Deine eigene Website zu erstellen, bringt dir aber noch viel mehr als das.

Weitere gute Gründe, warum du eine Website erstellen solltest

Neue Kunden finden dich im Idealfall über Empfehlungen. Aber eben auch über das Internet, wenn du dort mit deiner Homepage zu finden bist. Suchst du eine kostengünstige Möglichkeit, Erstkontakte zu potenziellen Kunden herzustellen? Willst du zeigen, wer du bist, was du kannst und wie viele Kunden du bereits zufriedengestellt hast? Dann ist die Option, deine eigene aussagekräftige Website zu erstellen, das Mittel der Wahl.

Deine Homepage ist rund um die Uhr erreichbar - jeden Tag und überall auf der Welt. So gibst du deinen Kunden das Gefühl, dass du für sie da bist und die Lösungen für ihre Probleme hast.

Deine Website bietet deinen Kunden die Möglichkeit, sich schnell und umfassend über deine Leistungen zu informieren. Wenn du die Inhalte regelmäßig pflegst und erweiterst, trägt die Website außerdem zur Kundenbindung bei. Denn deine Kunden wollen immer wissen, was es Neues gibt bei dir.

Es gehört zur Unternehmensstrategie, eine professionelle Website zu erstellen

Du solltest deine neue Website nicht nur aus technischer Sicht betrachten und entwickeln. Sie sollte zu dir, deiner Strategie und deiner Philosophie passen. Nimm den Blickwinkel deines Kunden ein und liefere ihm Antworten auf alle Fragen, die ihn auf deine Homepage geführt haben.

Du bist bereits am Markt etabliert? Deine Website gibt dir eine nicht zu unterschätzende Möglichkeit, diesen erfolgreichen Status zu festigen. Das Internet ist das Medium der Gegenwart, und sein Potenzial wächst stetig. Wenn du noch keine Website hast, solltest du dies schnellstmöglich nachholen.

Eine Website erstellen: Alles beginnt mit der richtigen Internetadresse

Eine richtig gute Internetadresse trägt maßgeblich zu deinem Erfolg im World Wide Web bei. Der beste Content und die attraktivste Optik deiner Website nutzen wenig, wenn du nicht gefunden wirst, weil deine Internetadresse nicht zu deinem Produkt- und/oder Leistungsportfolio passt. Was macht denn eine gute Internetadresse überhaupt aus?

Tipp 1: Dein Name, dein Firmenname, Keywords?

Im Prinzip hast du drei Möglichkeiten bei der Wahl deiner Internetadresse: Du kannst deinen oder den Namen deines Unternehmens, relevante Keywords oder eine Kombination aus beiden verwenden. Sind du und/oder dein Unternehmen bereits bekannt, kannst du den Namen bedenkenlos verwenden. Wenn du aber fast ausschließlich via Schlagworte über Suchmaschinen gefunden wirst, solltest du wichtige Keywords in deine Internetadresse aufnehmen. Dafür musst du wissen, welche Keywords für deine Branche und deine Leistungen so informativ sind, dass Interessenten sie tatsächlich in das Suchfeld eintragen.

Tipp 2: Kurz, einprägsam, verständlich

Die besten Internetadressen haben eine Länge zwischen sieben und 13 Zeichen. Sie lassen sich leichter merken und sind nicht so anfällig für Tippfehler. Auch bei der mündlichen Information zwischen Kunden sind kurze Adressen leichter zu verstehen. Es gibt zahlreiche kostenlose Online-Generatoren für Domainnamen, die dir jede Menge Ideen und Vorschläge liefern.

Tipp 3: Eine Website erstellen und die passende Domain-Endung finden

Die Top-Level-Domains .de und .com sind bereits seit 30 Jahren bekannt und beliebt. Es könnte schwierig werden, deine Internetadresse mit einer dieser beiden Endungen zu verbinden. Aber seit 2014 wurden mehr als 1.000 neue Domain-Endungen eingeführt. Mit ziemlicher Sicherheit findest du eine, die auch zu dir oder deinem Unternehmen passt.

Tipp 4: Beachte die Markenrechte anderer Unternehmen

Bist du dabei, deine WordPress Website zu erstellen und die Internetadresse zu registrieren, prüfe zunächst, ob du mit dem Domainnamen die Rechte anderer Marken verletzt. Grundsätzlich sind fremde Namen, Marken, Unternehmen oder auch Titel nicht erlaubt. Auch ähnlich klingende Markennamen sind nicht ungefährlich.

Tipp 5: Ist deine Wunschdomain noch zu haben?

Du hast bisher alle Punkte beachtet? Dann wird es Zeit, deinen Domainnamen zu registrieren und damit anzufangen, deine Website zu erstellen. Ob deine Wunschdomain noch frei ist, kannst du einfach bei deinem gewählten Provider prüfen, indem du dort die Adresse im Registrierungsformular eingibst.

Tipp 6: Der Test auf Tauglichkeit

Bitte Freunde oder Bekannte beim Alltagstest um Hilfe. Sprich den Namen deiner gewünschten Internetadresse auf deren Mailbox. Buchstabiere sie nicht. Deine Freunde sollten dir das Gehörte jetzt als Textnachricht zurückschicken. Haben sie alles richtig geschrieben? Glückwunsch: Du hast deinen perfekten Domainnamen gefunden!

Welches Hostingpaket benötigst du, um deine Website zu erstellen?

Der Markt für Webserver-Hosting ist enorm groß, daher ist es schwierig, die richtige Wahl zu treffen. Es gibt mehrere Arten von Webhosting, dazu zählen das Shared-Webhosting, der Root-Server, der Dedicated Server, der V-Server, der Managed-Server, das Cloud-Hosting und das Managed Cloud-Hosting. Vielleicht ist eine so genannte Mischlösung die beste für dich, wenn du eine erste Website erstellen möchtest. Hier erkläre ich dir noch einmal die wichtigsten Begriffe, um dir einen ersten Überblick zu verschaffen:

Das Shared Webhosting eignet sich für die schnelle Einrichtung kleinerer Websites, denn die Einrichtung, die Updates und das Backup ist in der Regel inklusive.

Der Root-Server bietet dir eine recht hohe Performance, ist sehr flexibel und eignet sich für größere Websites. Da du hier alles selbst übernimmst, ist der Betreuungsaufwand sehr hoch. Der V-Server ist im Prinzip genau wie der Root-Server, es handelt sich hier jedoch um ein virtuelles System.

Bei einem Managed Server hast du beschränkte Rechte am System, denn die Einrichtung, die Updates und das Backup werden vom Hoster übernommen.

Das Cloud-Hosting ist mit Abstand die komplizierteste Lösung, dafür aber schnell und äußerst flexibel. Sie lohnt sich in erster Linie für Großprojekte, allerdings wird die Mitarbeit eines Experten empfohlen.

Mit welcher Software kannst du deine Website erstellen - schnell und einfach?

Mit WordPress kannst du auch dann eine Website erstellen, wenn du de facto Laie im IT-Bereich bist. Dazu stehen dir für WordPress viele Anleitungen zur Verfügung. Es handelt sich um eine Open Source-Software, die mit einem CMS arbeitet. Du kannst WordPress mit Hilfe von Templates verändern und anpassen, Funktionen via Plugins hinzufügen, Multimedia-Dateien einfügen und das Blog-System verwalten. Der größte Vorteil von WordPress besteht darin, dass es ohne weiteren Aufwand je nach Bedarf erweitert werden kann. Hast du die Software für deine Website ausgewählt, heruntergeladen und installiert, stehen dir zahllose Möglichkeiten offen.

Tolle Designs, spezielle SEO-Funktionen, Datenbanken, integrierte Bezahlfunktionen - all das und noch viel mehr bietet dir WordPress. Diese Software ist kostenlos, äußerst flexibel und bietet auch Laien einen mühelosen Einstieg, wenn sie ihre erste Website erstellen.

Zu Recht beansprucht WordPress den Titel “größtes Content Management System der Welt” für sich. Du kannst deinen Web-Hoster frei wählen und jederzeit mit deiner Website umziehen. Es gibt sogar Hoster, die sich auf WordPress spezialisiert haben.