POLITIK
08/11/2018 15:29 CET

Was Merz hinter verschlossenen Türen über die Zukunft der CDU gesagt hat

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Lukas Schulze via Getty Images
Was ist da nur im Busch? Friedrich Merz. 

► Der für den CDU-Vorsitz kandidierende Friedrich Merz hat am Donnerstag in einer internen Sitzung mit jungen Bundestagsabgeordneten über den von ihm angestrebten Kurs für die Partei gesprochen. 

Wie die “Welt” berichtet, sagte Merz vor 57 CDU-Abgeordneten: “Ich will keine konservative Revolution, aber ich möchte Enttäuschte für die politische Mitte zurückgewinnen.“

► Merz sei laut der Zeitung darauf bedacht gewesen, nicht nur als Wirtschaftsexperte wahrgenommen zu werden. So habe der CDU-Politiker auch über Familienpolitik gesprochen – als dreifacher Vater und vierfacher Großvater wisse er, “wie hart Familien im Alltag zu kämpfen haben.” 

Wie sich Merz zur Zusammenarbeit mit Angela Merkel äußerte: 

Laut der “Welt” kündigte Merz bei dem Treffen an, die CDU in zwei Jahren zur modernsten Partei Europas machen zu wollen. Die Menschen müssten wieder wissen, wofür die Christdemokraten stünden. 

Merz sagte demnach: “Die Menschen wollen Politiker, die sagen, was sie denken, und die wissen, was sie für unser Land erreichen wollen.”

Der CDU-Politiker vermied es laut Informationen der “Welt”, konkrete Äußerungen über mögliche Neuwahlen zu treffen.

Er habe lediglich gesagt: “Würde ich gewählt, hätten Angela Merkel und ich eine gemeinsame staatspolitische Verantwortung, der wir uns stellen müssten.” 

Merz habe betont: “Erst das Land, dann die Partei.”

Mehr zum Thema: Warum sich die AfD vor Merz als Merkel-Nachfolger fürchten muss

(lp)