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22/07/2018 16:15 CEST | Aktualisiert 02/08/2018 13:48 CEST

Was darf man als Deutscher noch sagen? 2 Frauen mit Migrationshintergrund diskutieren

Dürfen wir jetzt keine Komplimente mehr machen, aus Angst, unsensibel zu sein?

Nada Assaad
Agatha Kremplewski und Nada Assaad haben einen Migrationshintergrund und diskutieren darüber, wo Rassismus an- und wo Komplimente aufhören.

Jeder Fünfte in Deutschland hat Migrationshintergrund - und obwohl wir kulturelle Vielfalt ziemlich spitze finden, ist manch eine Otto-Normalkartoffel ziemlich verwirrt darüber, wie man mit unseren ausländischen Mitbürgern eigentlich umgehen darf.

Ist es okay, wenn man von den süßen Schokobabys schwärmt? Darf ich dem Ali sagen, dass er für einen Kanaken ziemlich gut aussieht? Und warum ist die asiatische Nachbarin eigentlich beleidigt, wenn wir ihre Ping-Pong-Kunststücke bewundern?

In Zeiten von Political Correctness wollen wir natürlich niemandem auf den Schlips treten.

Wer konstant verwirrt ist, ob man den Polacken für seine tollen handwerklichen Künste loben oder dem Pleite-Griechen einen Euro für die Familie in Thessaloniki zustecken darf, sollte sich diesen Podcast anhören.

Nada Assaad und Agatha Kremplewski erklären, wie wir unseren Ausländern Wertschätzung entgegenbringen und welche Fettnäpfchen man als Gutmensch meiden sollte.

Für die gebürtige Deutsch-Syrerin und Deutsch-Polin steht fest: “Vieles mag nett gemeint sein, aber wenn uns gesagt wird, dass Syrerinnen ja immer so hübsch seien oder Polinnen so schön feurig, dann wird da ein Idealtypus kreiert, der mit einem echten Kompliment nichts zu tun hat.”

Wenn ihr wissen wollt, welche echten oder auch nur gut gemeinten Kompliment die beiden gehört haben, dann hört rein in die erste Podcast-Folge von “Spargelstecher&Ölauge” über die fließende Grenze zwischen Kompliment und Beleidigung sowie über Subjektivität, Spiritustrinken und Disneyprinzessinnen:

(ujo)