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03/05/2018 09:19 CEST | Aktualisiert 08/05/2018 21:54 CEST

Gastchefredakteur Paul Ziemiak: Warum die HuffPost heute anders ist

JU-Chef Paul Ziemiak leitet heute die Redaktion.

ullstein bild via Getty Images
JU-Chef Paul Ziemiak. 

Es waren Zahlen, die aufschreckten: Wie eine exklusive Umfrage der HuffPost im Februar zeigte, denken mehr als 80 Prozent der 18- bis 39-Jährigen, dass ihre Generation gar nicht oder eher nicht in der Politik repräsentiert wird.

Nur 1,6 Prozent der jungen Befragten sahen sich “auf jeden Fall” repräsentiert.

Es sind dramatische Zahlen. Zeigen sie doch, dass die jungen Menschen von der Politik massiv enttäuscht sind.

Politik wird von Alten für Alte gemacht

Und blickt man auf die Themen Rente, Umweltschutz, Digitalisierung, Bildung und Wohnungsnot – um nur einige zu nennen – wird klar: Der Eindruck der jungen Menschen täuscht nicht. Politik wird von Alten für Alte gemacht.

Ein erster Schritt, um das zu ändern wäre: Jungen Politikern, die bisher zu wenig gehört werden, eine Stimme zu geben. Genau das wollen wir bei der HuffPost in den kommenden Monaten machen.

Junge Gastchefredakteure bei der HuffPost

In loser Folge werden junge Politiker als Gastchefredakteure einen Tag zur HuffPost kommen, um zusammen mit der Redaktion zu fragen: Was sind Lösungen für die drängenden Probleme der Zukunft?

Heute starten wir mit JU-Chef Paul Ziemiak, der die HuffPost als Gastchefredakteur besucht. Das Thema des CDU-Politikers: die Zukunft der transatlantischen Beziehungen.

Warum die USA für Deutschland so wichtig sind

Das Verhältnis zwischen Deutschland und den USA hat beide Länder geprägt – Deutschland dabei sehr viel stärker als die USA. Die Vereinigten Staaten waren dabei Sicherheitsgarant für Deutschland in Zeiten des Kalten Krieges und kultureller Influencer. Von Rockmusik bis zu Hollywoodfilmen.

Die USA waren immer ein Fix- und ein Orientierungspunkt für die Deutschen – auch für die, die die USA kritisch sahen. So bekämpfte Ex-Außenminister Joschka Fischer (Grüne) die Vietnampolitik der USA, aber verehrte Bob Dylan.

Dieses Verhältnis hat sich mit dem Amtsantritt Donald Trumps radikal verändert. Mehr Deutsche vertrauen inzwischen Russland als den USA. Noch im Oktober 2016 bewerteten 82 Prozent der Befragten die deutsch-amerikanischen Beziehungen als gut. Im Juni 2017 waren nur noch 29 Prozent der Befragten dieser Meinung.

Wie geht es also weiter mit den deutsch-amerikanischen Beziehungen? Diese Frage werden wir heute in all ihren Facetten mit Paul Ziemiak diskutieren.

Alle Artikel zum Thema findet ihr unter diesem Link.

Außerdem führte der Chef der Jungen Union ein Sykpe-Interview mit Frank Sportolari, dem Geschäftsführer von UPS Deutschland. In dem Gespräch ging es unter anderem um die wirtschaftliche Beziehung zwischen Deutschland und den USA.

Das gesamte Interview seht ihr im Video unten: