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11/07/2018 11:20 CEST | Aktualisiert 11/07/2018 11:24 CEST

WM in Russland: Dieses Video könnte Kroatien-Star Vida Ärger einbringen

Er machte doppeldeutige Äußerungen.

Kai Pfaffenbach / Reuters
Domagoj Vida machte doppeldeutige Aussagen in einem Video. 
  • Der kroatische Fußballer Domagoj Vida hat in einem Video unangenehm auf sich aufmerksam gemacht. 
  • Die Fifa könnte nun mit ernsthaften Konsequenzen drohen.

Am heutigen Mittwoch spielt Kroatien gegen England um den Einzug ins WM-Finale. Vor dem Spiel macht nun der Kroatien-Star Domogoj Vida mit einem brisanten Video auf sich aufmerksam. 

Dieses wurde kurz nach dem Viertelfinalsieg der Kroaten gegen Russland aufgenommen. In der Aufnahme singt der Fußballer das Lied “Die Kneipe ist mein Schicksal” – ein bekanntes serbisches Volkslied aus jugoslawischen Zeiten. 

Darin kommt auch der Ausdruck “Belgrad brennt” vor – eine brisante Aussage in Bezug auf die Rivalität zwischen Kroatien und Serbien.

Und eine, die Vida nun Ärger mit der Fifa einbringen könnte. 

Vida ist schon zuvor unangenehm aufgefallen

Vidas Gesangseinlage ist nicht das erste Video aus der kroatischen Mannschaft, das Kritik nach sich zieht. 

Ebenfalls nach dem Viertelfinale hatte Co-Trainer Ognjen Vukojevic für Furore gesorgt, als er in einem Video gemeinsam mit Vida nach dem Viertelfinalsieg gegen Russland “Das ist ein Sieg für Dynamo und für die Ukraine” jubelte.

Die Fifa wertete dies als unsportliches Verhalten und der kroatische Fußballverband wurde zu einer Geldstrafe von 17.000 Euro verurteilt. Als Co-Trainer wird sich Vikojevic nun zudem vom Turnier verabschieden müssen, berichtete “Spiegel Online”.

Der Fußballverband verwarnte auch Vida für seine Aussagen “Ruhm der Ukraine”. Der Fußballer entschuldigte sich: “Das hat gar nichts mit Politik zu tun”, sagte er dem russischen Sportportal “sports.ru”.

Es handele sich um einen Witz, denn er habe noch viele Freunde in Kiew. Der 29-jährige Fußballer spielte vier Jahre für den Verein “Dynamo Kiew”. 

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Nun drohen Vida ernste Konsequenzen

Nach seinem zweiten Video drohen nun auch Vida Konsequenzen durch die Fifa. 

Laut “Spiegel Online” wird es derzeit durch die Fifa überprüft. 

Ob Vida wegen politischer Aussagen gesperrt wird, ist nicht offiziell bestätigt. Spätestens beim Spiel gegen England am Mittwochabend werden die Zuschauer jedoch sehen, ob Vida auf dem Platz steht – oder eben nicht.  

(jg)