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05/12/2018 16:47 CET | Aktualisiert 05/12/2018 16:47 CET

Volle Übersicht und Kontrolle: So kommt man zur Netto-Rente

Altersvorsorge? Das klingt gerade für die jüngere Generation Lichtjahre entfernt – denn wer will schon zu Beginn des Arbeitslebens an die Endstation denken. Allerdings ist die Befürchtung, dass die Rente im Alter nicht zum Leben ausreichen wird, allgegenwärtig. Mehr als die Hälfte der Deutschen fürchtet sich vor der Armut im Alter (AXA-Report 2017). Doch wer kann heutzutage schon sagen, ob er gut abgesichert ist. Fakt ist: Angst oder Bequemlichkeit, das Problem vor sich herzuschieben anstatt aktiv zu werden, kann den Lebensstandard im Alter erheblich gefährden. Nur wer seine Rentensituation kennt, kann gegensteuern. Die klassische Renteninformation ist da keine große Hilfe.

Das Problem mit der Renteninformation

Jedes Jahr aufs Neue erhalten Millionen Menschen ab 27 Jahren mit mindestens fünf Jahren Beitragszeit einen Überblick über die sogenannten Anwartschaften und die zu erwartende Rente. Öffnet man den Briefumschlag, ist das nicht selten so wie der Blick in eine Glaskugel. Transparent wird es nur für diejenigen, die zwischen den Zeilen lesen können. Brutto-Werte, von denen ungewisse Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge sowie Steuern abzuziehen sind? Am Ende weiß niemand, was wirklich übrigbleibt. Die wichtigste Kennzahl ist in dem Anschreiben gar nicht enthalten: die Netto-Rente.

Ein weiterer Haken an der Renteninformation: Sie kommt nur einmal im Jahr. Auf welcher Basis sollte man an den anderen 364 Tagen im Jahr eine gute Entscheidung für die Altersvorsorge treffen, vor allem wenn sich die Lebenssituation durch Jobveränderung, Familienplanung oder Scheidung verändert? Hinzu kommt, dass die betriebliche und private Altersvorsorge nicht in der staatlichen Renteninformation enthalten sind. Wer also bereits vorsorgt, sieht auf dem Papier weniger, als er eigentlich hat.

Rente so leicht wie Wetter checken

Wie wäre es, mit einem Klick die Netto-Rente überprüfen zu können? So einfach wie wir jeden Morgen die Wetter-App aufrufen, sollte auch der Renten-Check sein. Reicht die Übergangsjacke oder muss ich in eine neue Winterjacke investieren? Sprich, reicht meine aktuelle Vorsorge aus, oder muss ich mich nach zusätzlichen Absicherungen umsehen? Diese Fragen kann man heutzutage digital beantworten. Bei einigen Anbietern (wie z.B. bei CLARK) werden zur Berechnung der wichtigen Kennzahl “Netto-Rente” eine Reihe an Faktoren herangezogen. Dazu zählen unter anderem das Alter, das voraussichtliche Sparvermögen und eventuell vorhandene Vorsorgeprodukte. Zudem fließen zukünftig zu zahlende Steuern und sonstige Abgaben in das Ergebnis mit ein sowie weitere Bausteine wie die gesetzliche, betriebliche oder private Vorsorge.

Um eine gegebenenfalls bestehende Rentenlücke zu schließen, ist eine gute Kombination aus der gesetzlichen und betrieblichen Altersvorsorge sowie private Altersvorsorgelösungen mit Versicherungs- und Investmentprodukten häufig sinnvoll.

CLARK Germany
CLARK Rentencockpit
Gesetzliche Altersvorsorge: Reicht nicht mehr. Die gesetzliche Rente bietet maximal eine Grundsicherung – auf sie allein sollte man sich nicht mehr verlassen. Denn diese reicht im Ruhestand bei Weitem nicht aus, da immer weniger Beitragszahler für immer mehr Rentner sorgen müssen.
Betriebliche Altersvorsorge: Ist ausbaufähig. Zusammen mit ihrem Arbeitgeber nutzen immer mehr Menschen die bewährten Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge. Bei großen Unternehmen ist die Durchdringung bereits hoch, bei kleinen und mittelgroßen Unternehmen gibt es noch Nachholbedarf. Das Problem: Viele wissen gar nicht, inwieweit sich auch eine betriebliche Altersvorsorge tatsächlich lohnen kann. Auf den ersten Blick bedeutet diese zwar weniger netto auf der Gehaltsabrechnung, ermöglicht aber mit wenig eigenem Geld eine hohe monatliche Sparrate.
Private Altersvorsorge: Hier ist Luft nach oben. In den meisten Fällen reicht die Summe aus gesetzlicher und betrieblicher Rente nicht aus, um den Lebensstandard im Rentenalter zu halten. Ob Tages- und Festgeldkonten, Immobilien, Aktien, Investmentfonds, Riester-Lösungen oder Rentenversicherungen, die Auswahl ist sehr groß. Abhängig von der Lebenssituation sowie den persönlichen Wünschen und Zielen, hat fast jede private Altersvorsorge ihre spezielle Note. Dabei bedarf es individueller Beratung durch einen Rentenexperten.

Altersvorsorge ist wichtig – in jedem Alter. Dabei gilt: Wer sich frühzeitig mit den verschiedenen Optionen auseinandersetzt, profitiert am Ende. Der Anfang ist mit ein paar Klicks schnell erledigt, aber das Steuer muss jeder selbst in die Hand nehmen. Doch nur wer seine Lage kennt, kann reagieren.

Die Rente per App managen, ist ein Kinderspiel. Damit hat die klassische Renteninformation ausgedient. Der Beginn eines neuen digitalen Zeitalters erfordert auch eine neue Ära der Altersvorsorge – transparent, digital und verständlich.