LIFE
18/01/2019 17:19 CET | Aktualisiert 21/01/2019 08:58 CET

Video: Frau scheint im Kosmetikstudio zu sein – dann folgt eine grausame Wendung

Der Spot sollte allen Autofahrern zu Denken geben.

  • Ein Spot im Internet zeigt offenbar eine Frau, die in einem Kosmetikstudio geschminkt wird. 
  • In dem Clip ist aber nichts, wie es scheint.
  • Im Video oben zeigen wir euch den Spot. 

Ein emotionales Video macht derzeit im Internet die Runde. Zu sehen ist in dem dreißig Sekunden langen Spot eine Frau, die sich auf einer Liege zu entspannen scheint. Ihre Augen sind geschlossen.

Eine weibliche Stimme aus dem Off berichtet von einem stressigen und hektischen Tag. Entspannte Fahrstuhlmusik ist zu hören. Während die Stimme berichtet, wie sie sich im Auto von einem Termin zum nächsten hetzte, wird die Frau auf der Liege geschminkt.

Die Frau befindet sich offenbar in einem Schönheitssalon und erholt sich von ihrem anstrengenden Alltag, glaubt der Zuschauer da. Am Ende sagt die Stimme, dass es für sie nach dem Prinzip “Augen zu und durch” gegangen sei. 

Dann zoomt die Kamera heraus. Die Frau wird mit einem weißen Tuch zugedeckt und der Betrachter merkt schnell, dass in diesem Spot nichts so ist, wie es anfangs schien.

Pathologie statt Beauty-Salon

Der Schriftzug “Stress kann tödlich sein” erscheint. Die Kameraperspektive wechselt und zeigt, dass sich die Frau in der Pathologie und nicht in einem Beauty-Salon befindet.

Das Gedüdel verstummt. Die Frau wurde nicht für ihren nächsten Termin geschminkt – sondern für ihre Bestattung. Sie war wohl Opfer eines Autounfalls und erlag ihren Verletzungen.

Der Spot ist Teil der Aktion “Runter vom Gas” und auf der Facebook-Seite der Kampagne zu finden. Er soll Autofahrer zu mehr Behutsamkeit und Gelassenheit im Straßenverkehr anregen. 

Hektik im Straßenverkehr kann fatale Folgen haben

Denn: Zu viel Hektik im Straßenverkehr führt dazu, dass Autofahrer zu schnell und zu rücksichtslos unterwegs sind. 2017 sind laut dem statistischen Bundesamt 1.077 Verkehrsteilnehmer aufgrund unangepasster Geschwindigkeit ums Leben gekommen. 

Stress verleite viele Autofahrer auch dazu, zu dicht auf ihren jeweiligen Vordermann aufzufahren, heißt es im dem Spot. 2017 seien so im Straßenverkehr über 70.000 Menschen verunglückt – 203 von ihnen starben. 

Mehr Gelassenheit im Straßenverkehr – das untermauert der Spot auf schonungslose Art und Weise. 

(ll)