POLITIK
17/07/2018 19:29 CEST | Aktualisiert 02/08/2018 07:52 CEST

Verstecktes Zeichen: Queen soll Trump gezeigt haben, was sie von ihm hält

Drei Tage, drei Broschen, ein Statement?

  • Vergangene Woche hat US-Präsident Donald Trump zum ersten Mal Queen Elizabeth in Großbritannien besucht.
  • Dabei trug sie eine Brosche, die man als Botschaft an den US-Präsidenten verstehen kann.
  • Oben im Video seht ihr, warum die kleine Brosche der Queen für so viel Aufsehen sorgt.

Über den Besuch von dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump war Queen Elizabeth II wohl “not amused”. Kein Wunder – der Staatsbesuch war voller Pannen und Fremdschäm-Momente. 

► Trump ließ die Queen beim ersten Zusammentreffen warten, dann vergaß Gattin Melania den Knicks und anschließend blieb Trump immer wieder genau vor der Queen stehen, als die beiden die Leibgarde begutachteten. 

Doch die Monarchin ließ sich nichts anmerken.

Nur ein Detail ihres Outfits könnte verraten, was sie von Präsident Trump hält.

Spoiler: nicht besonders viel. 

Mehr zum Thema:Queen-Besuch – Trump blamiert sich vor britischen Soldaten

Queen setzt mit Brosche deutliches Zeichen

Queen Elizabeth trägt bei offiziellen Anlässen stets eine Brosche. Wie ein Royal-Experte auf seinem Blog “From Her Majesty’s Jewel Vault” schreibt, liebt die Queen diese Art von Schmuck. Sie hat eine riesige Sammlung an Broschen.

► Sie sind ein Symbol oder Abzeichen einer bestimmten Organisation und werden von der Königin als Zeichen ihrer Verbundenheit getragen.

► Aus diesem Grund schenken ihr die unterschiedlichsten Personen Broschen. So auch Barack und Michelle Obama, als sie 2011 die Queen trafen. 

Während Trumps dreitägigem Besuch trug die Monarchin drei verschiedene Broschen. Und an dem Tag, an dem sie Trump das erste Mal traf, trug sie ausgerechnet die Brosche, die Trump-Vorgänger Barack Obama ihr geschenkt hatte.

Das kann kein Zufall sein, finden Beobachter, die den Auftritt genau analysiert haben. Wünscht sich die Queen heimlich Trumps Amtsvorgänger zurück?

Mehr zum Thema: Trump bei den Royals – die 4 bemerkenswertesten Momente eines irren Tages

Seitenhiebe gegen Donald Trump

Am zweiten Tag traf sich die Monarchin mit dem König und der Königin von Spanien zum Tee.

Dabei trug sie eine saphirfarbene Brosche. Dieses Schmuckstück erhielt die Queen als ein Geschenk aus Kanada.

Auch hier sehen Beobachter eine Botschaft an Trump.

Mit den Kanadiern pflegt der US-Präsident eine schwierige Beziehung.

Der Grund: Ob bei der Einwanderungspolitik oder beim Klimawandel – der US-Präsident und der kanadische Premierminister Justin Trudeau vertreten in vielen Punkten einen anderen Standpunkt.

► Kanada und England hingegen haben eine lange und intensive Verbindung. Das Commonwealth-Land ist historisch gewachsen einer der engsten Verbündeten Englands.

Am dritten Tag trafen sich Trump und Queen Elizabeth dann noch einmal zum Tee. Zu diesem Termin trug die Monarchin eine Brosche, die sie von ihrer Mutter geerbt hatte.

Diese wiederum trug die Brosche bei der Beerdigung ihres Vaters. Ein Zeichen getrübter Stimmung?

Kein Fan des US-Präsidenten

Zumindest bei US-Präsident Trump war davon nichts zu erkennen.

Er schwärmte von der Queen und sagte, sie sei eine “unglaubliche Frau”. 

Übrigens: Queen Elizabeth empfing den US-Präsidenten stets ohne ihre Enkelkinder Prinz William und Prinz Harry. Wie die “Sunday Times” schreibt, hatten die beiden keine Lust auf das Treffen.

(lp)