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28/07/2018 20:04 CEST | Aktualisiert 29/07/2018 11:20 CEST

Unwetter: Polizei bricht Christopher Street Day in Berlin ab

600.000 Teilnehmer des CSD sollen sich in Sicherheit bringen.

  • Der Christopher Street Day in Berlin ist vorzeitig beendet.
  • Wegen drohender Unwetter fällt das Ende der Großveranstaltung aus.

Wegen Unwettergefahr hat die Polizei Berlin am Samstagabend den Christopher Street Day (CSD) abgebrochen. Die nach Veranstalterangaben 600.000 Teilnehmer müssen vorzeitig nach Hause.

Gegen 19.30 Uhr verbreitete die Polizei die Meldung via Twitter und rief die Teilnehmer auf, die Veranstaltung “besonnen” zu verlassen. Man möge den Bereich Tiergarten und umliegende Grünflächen meiden, da dort Äste herunterfallen könnten. 

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Seit 12 Uhr feierten die Teilnehmer zwischen Kurfürstendamm und Brandenburger Tor. Das Motto: “Mein Körper – meine Identität – mein Leben!”

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Der CSD ist mehr als eine schwul-lesbische Party. Die Veranstalter und Teilnehmer erheben elf politische Forderungen, unter anderem die Gleichstellung aller formen familiären Zusammenlebens und mehr Sichtbarkeit von Lesben in den Medien.

Der CSD hatte 1979 zum ersten Mal stattgefunden, damals noch mit 450 Teilnehmern.