NACHRICHTEN
09/08/2018 18:59 CEST

Tornadogefahr: Hier bildet sich am Nachmittag eine Superzellen-Gewitterfront

Die gute Nachricht ist, dass es weniger schwül wird und in den Nächten wieder angenehm kühle Temperaturen herrschen.

  • In Deutschland herrschen heftige Unwetter mit Tornadogefahr. 
  • Diese kommen von Westen zu uns und dauern bis in die Nacht hinein. 
  • Welche Regionen Deutschlands besonders betroffen sind, seht ihr im Wetterbericht oben.

Über Deutschland herrscht derzeit ein Sturmtief, das uns ein heftiges Unwetter beschert. Aus Frankreich kommend haben uns am Donnerstagvormittag erste Schauer erreicht. Diese entwickeln sich zu schweren Gewittern, die sich im Westen ausbreiten, sich Richtung Nordosten bewegen und uns bis in die Nacht begleiten. 

Starke Unwetter am Donnertag

Die Unwetterfront kann auch Superzellen hervorbringen. Daher herrscht vom Nachmittag bis zum Abend von Nordrhein-Westfalen bis nach Hamburg erhöhte Tornadogefahr. Den Süden erreichen die Unwetter am Abend. 

Neben Starkregen, kommt es zu großkörnigem Hagel und Orkanböen, die bis zu 120 Kilometer pro Stunde erreichen. Die Gewitter toben bis nach Mitternacht weiter.

Die Temperaturen fallen dabei auf 12 bis 16 Grad im Westen. Nur den Osten erwartet mit bis zu 20 Grad noch ein letztes Mal eine warme Nacht. Am Freitag regnet es am Vormittag noch im Osten und im Süden. Ansonsten wird es wechselhaft mit Schauern im Norden. 

Entlastung am Wochenende

Das Wochenende wird frisch und freundlich. Die Temperaturen steigen wieder auf bis zu 31 Grad Celsius. Die gute Nachricht ist, dass es nicht mehr schwül wird und in den Nächten wieder angenehm kühle Temperaturen herrschen.

Die beste Wettervorhersage für ihren Ort finden sie auf weather.de

(mf)