LIFESTYLE
27/04/2018 17:31 CEST | Aktualisiert 27/04/2018 19:55 CEST

Uni stellt Frust-Schrank für Studenten auf – was sie dort tun, ist traurig

“Bitte nutzt ihn ... "

  • Student Nemo Miller wollte seinen Kommilitonen eine Freude machen.
  • Er baute ihnen einen Schrank, in dem sie in Ruhe heulen können.
  • Im Video oben seht ihr eine lustigere Studenten-Geschichte: Student kommt zu spät – und wird so zum Internethit 

Wenn die Prüfungsphase näher rückt, verliert so mancher Student schon mal die Nerven. Einer von ihnen hat sich deshalb etwas ganz besonderes ausgedacht: einen Schrank zum Weinen. 

Aufgestellt in der Bibliothek der Universität von Utah sollen sich dort frustrierte Studenten zurückziehen, wenn ihnen zum Heulen zumute ist. 

Nemo Miller, ein Student der Bildhauerei und Keramik, baute den “Cry Closet” (“Heul-Schrank”). Auf Instagram fordert er seine Kommilitonen auf, ihn auch zu nutzen. 

Ein sicherer Platz für gestresste Studenten, auch bekannt als der Heul-Schrank, ist jetzt in der Bibliothek aufgestellt”, schreibt Miller auf der Foto-Plattform. “Bitte nutzt ihn, um eine Pause zu machen, wenn ihr es in der Prüfungszeit braucht.” 

Mittlerweile ist Millers Kunstwerk richtig berühmt

Dafür ist der Schrank mit weichen Stoffen ausgelegt, für Entspannung sorgen Kuscheltiere. 

Damit der Schrank nicht für andere Dinge genutzt wird, bei denen Mann und Frau Stress abbauen, hat Miller Regeln jedoch Regeln aufgestellt. 

Mehr zum Thema: Kuriose Strafe: Studenten, die an dieser Uni zu spät kommen, müssen tanzen

Nur eine Person darf jeweils im Schrank heulen – für zehn Minuten. Ganz wichtig: Vor dem Betreten des Schrankes anklopfen. 

Mittlerweile ist Millers Kunstwerk richtig berühmt: Eine Studentin teilte den “Cry Closet” auf Twitter, dort haben bereits über 400 Tausend Nutzer seine Erfindung gelikt.

“Davon müsste es 50 geben”

Eine von ihnen scherzte unter dem Tweet: “Wir bräuchten 50 davon – und sie sollten alle im Mathe-Gebäude sein.”

Ein anderer Nutzer schreibt: “Ich liebe es! Ich würde mich bestimmt darin verkriechen und mit den Stofftieren kuscheln.”

Dass sein Bauwerk auf so viel Zuspruch stößt, hätte Miller wohl nicht gedacht.  

Vielleicht folgen ja andere Universitäten seinem Beispiel und schaffen für ihre Studenten auch einen ruhigen Ort zum Weinen – für den Fall, dass es mit dem Lernen mal nicht so gut läuft. 

(ks)