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06/12/2018 14:55 CET | Aktualisiert 06/12/2018 14:55 CET

Ungleich war gestern! Erste Petition zur Chancengleichheit

Chris Madden via Getty Images

Gestern klas ich einen Aufruf von Elke Benning-Rohnke, einer Vorständin des FidAR e.V.: Eine Petition zur Chancengleichheit unter der Überschrift “Ungleich war gestern!

Inhalt der Petition ist, dass Unternehmen endlich dazu übergehen müssen, Frauen in Führungspositionen nicht nur zu fördern, sondern schlichtweg dieses als Normalität zu akzeptieren. Ich möchte die einzelnen Petitionspunkte abschreiben, diese kann man dort direkt nachlesen.

Ich selber bin dem Wunsch gerne nachgekommen:

Es reicht nicht, Quoten zu fordern. Die Chancengleichheit erreichen wir nur, wenn wir alle an unserem Selbstverständnis arbeiten. Die Ziele sind nicht in einem, oder zwei Jahren erreichbar, sondern (im schlimmsten Fall) üebr eine Generation, und nur, wenn wir alle an einem Strang ziehen und gemeinsam diese Werte vermitteln.

Noch feiern wir 100 Jahre Frauenwahlrecht. Seitdem hat sich viel getan (so können Frauen seit 41 jahren eine Arbeitsverhältnis aufnehmen, ohne dass der Ehemann zustimmt. Heute undenkbar!), aber noch nicht genug.

Zusammengefasst ist die Thematik unter dem Stichwort “Diversity”. Wobei Diversity sich nicht auf chancengleichheit von Frauen beschränkt, sondern genereller Natur, ungesehen religiöser Ausrichtung, körperlichen Merkmalen, oder auch politischen Ansichten (Einschränkung: Soweit verfassungskonform).

Ich selber finde es sinnvoll, ein Zeichen zu setzen: Wir stehen als Generation im Jahr 2018 für die Werte ein, Chancengleichheit im Beruf, Karriere und darüber hinaus nicht nur zu fordern, sondern im eigenen Umfeld zu leben und erleben. Wir sollten uns einmischen, wo es es nicht so ist. Jeder kann im Kleinen dafür einstehen, um im Großen was zu erreichen.

Ich würde mich freuen, wenn mehr Mitstreiter sich dem Thema und der Petition des FidAR widmen würden!