POLITIK
26/08/2018 08:44 CEST

Umfrage: SPD profitiert von Renten-Debatte, AfD leidet darunter

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Felix Zahn via Getty Images
Hubertus Heil und Heiko Maas haben Grund zur Freude.

► Nach dem Anstoßen einer Rentendebatte können die Sozialdemokraten leicht in der Wählergunst zulegen.

► Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich für die “Bild am Sonntag” erhebt, gewinnt die SPD einen Prozentpunkt hinzu und liegt jetzt bei 18 Prozent. Der Koalitionspartner CDU/CSU verharrt bei 30 Prozent.

► Auch die Grünen bleiben unverändert und können ihre 15 Prozent die vierte Woche in Folge halten. FDP und Linke stagnieren ebenfalls und kommen jeweils auf neun Prozent. Die einzige Partei, die verliert, ist die AfD: Sie sinkt um einen Punkt auf 14 Prozent. Auf die sonstigen Parteien entfallen erneut 5 Prozent.

Darum geht es in der Renten-Debatte: Umfrage: SPD profitiert von Renten-Debatte, AfD leidet

Die SPD fordert Verbesserungen der Mütterrente und für Erwerbsminderungsrentner, eine Entlastung von Geringverdienern bei Sozialbeiträgen und eine Stabilisierung des Rentenniveaus und der Beitragssätze bis 2025. Die SPD wirft der Union Blockade vor.

Im Koalitionsvertrag haben Union und SPD festgelegt, den Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung zum 1. Januar 2019 um 0,3 Punkte auf 2,7 Prozent des Bruttolohns zu senken.

Die AfD hat derweil noch kein eigenes Rentenkonzept vorgelegt. In der Partei herrscht Uneinigkeit über mehrere gegenläufige Vorschläge.