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20/11/2018 15:15 CET

UK: Polizei rettet streunenden Hund, jetzt bekämpft er Verbrechen

Anfangs sah das Leben von Hund Cooper nicht so rosig aus.

Caters News
Cooper ist der wohl beliebteste Hund Staffordshires. 
  • Bullterrier Cooper ist in England eine kleine Berühmtheit.
  • Dabei lebte er vor kurzer Zeit noch auf der Straße.

Hund Cooper ist in der englischen Grafschaft Staffordshire eine kleine Berühmtheit.

Das liegt allerdings nicht daran, dass der Hund den Namen des Ortes im Namen seiner Rasse trägt.

Der Staffordshire Bullterrier macht seinen Job als Drogenspürhund für die Polizei des Bezirkes so gut, dass ihn die Beamten mittlerweile auf Veranstaltungen und in Schulen mitnehmen, um so gegen das schlechte Image der Rasse zu kämpfen.

Darüber berichtete die Nachrichtenagentur “Caters News”. 

Dabei sah das Leben von Hund Cooper anfangs nicht so rosig aus. Der heute zweijährige Bullterrier lebte als Streuner auf der Straße.

Erst als das Tier von einer britischen Tierschutzorganisation gerettet wurde, ging es bergauf. 

Mehr zum Thema:Diebe stehlen Hund aus Tierheim – so konnte er gerettet werden

 

CatersNews
Tim Moss und sein Hund Cooper.

“Es ist eine wunderbare Geschichte”

Cooper blieb sieben Monate in der Obhut des Tierschutzvereins, bis Polizist Tim Moss den Hund mit nach Hause nahm und ihn zum Polizeihunden ausbildete.

Der Beamte erzählte:

“Es ist wirklich eine wunderbare Geschichte, an einem Tag saß er im Zwinger und jetzt ist er ein voll ausgebildeter Polizeihund. Ich habe Cooper seit März diesen Jahres – und schon einen Monat später schloss er sich unserem Polizeiteam an.”

Allerdings hätten viele Menschen Vorurteile gegenüber Bullterriern, berichtete Moss weiter. Immer wieder seien Menschen verwundert, dass ein Bullterrier als Polizeihund agiere. Dabei seien die Besitzer der Tiere meist das Problem und nicht die Rasse, erklärte Polizist Tim Moss.

Der Hund erschnüffelte bereits Drogen im Wert von 280.000 Euro

“Besitzer haben oft keine Erfahrung mit dieser Hunderasse, was der Grund dafür sein könnte, woher die negativen Stereotypen über Staffordshire Bullterrier kommen”, fügte Moss hinzu.

Oft würden Menschen die Straßenseite wechseln, wenn Moss mit Cooper Gassi gehe. Das wäre bei seinen Schäferhunden allerdings nicht der Fall, wunderte sich der Polizist.

Cooper widerspreche allerdings allen negativen Vorurteilen seiner Rasse. Der Hund ist nämlich nicht nur ein braver Familienhund, sondern auch eine echte Spürnase. In seiner kurzen Zeit als Drogenhund erschnüffelte der Hund bereits Heroin und Kokain im Wert von rund 280.000 Euro.

(nmi)