POLITIK
03/01/2019 15:52 CET | Aktualisiert 03/01/2019 16:10 CET

Über 2200 Flüchtlinge sind laut UN 2018 im Mittelmeer ertrunken

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ullstein bild Dtl. via Getty Images
Zivile Seenotrettung von Bootsflüchtlingen im Mittelmeer vor Libyen.

► Es ist eine nach wie vor erschreckende Zahl: Im vergangen Jahr sind 2262 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken.

► Wie der “Spiegel” berichtet, ist die Zahl der registrierten Todes- oder Vermisstenfällen im Vergleich zu 2017 gesunken. Doch die Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR, auf die sich das Magazin bezieht, zeugen auch 2018 von einer hohen Opferzahl. 

► Insgesamt sei die Gesamtzahl der über das Meer nach Europa gekommenen Menschen von 172.301 im Jahr 2017 auf 113.482 zurückgegangen, wie es weiter heißt.

Was ihr noch wissen müsst:

Laut UNHCR hat sich die Lage seit 2015, als rund 850.000 Migranten aus der Türkei an griechische Inseln ankamen, deutlich beruhigt – 2018 waren es im Vergleich nur noch 32.000 Menschen.

Insgesamt kamen 2015 demnach mehr als eine Million Menschen über das Meer nach Europa – damals seien vor allem Italien und Griechenland die Hauptankunftsländer gewesen. 2018 seien laut “Spiegel” die meisten Flüchtlinge in Spanien angekommen

(lp)