WIRTSCHAFT
08/03/2018 21:49 CET | Aktualisiert 09/03/2018 07:11 CET

Trump verhängt Einfuhrzölle – Ausnahmen gibt es für Nachbarländer der USA

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US-Präsident Donald Trump hat am Donnerstag die Einführung von Zöllen auf Stahl (25 Prozent) und Aluminium (10 Prozent) beschlossen. Ausgenommen werden zunächst nur die Nachbarn Mexiko und Kanada.

Trump kritisierte am Donnerstag auch explizit Deutschland. Die USA seien von einige Ländern im Handel ausgenutzt worden. In diesem Zusammenhang nannte er die aus seiner Sicht zu niedrigen Ausgaben für die Verteidigung in Deutschland.

Weiter sagte der US-Präsident: Die Zölle würden erst in 15 Tagen in Kraft treten – und die USA werden beobachten, wer das Land “fair behandelt”. Wieder erwähnte Trump hier absurderweise die Verteidigungsausgaben.

Darum ist die Einführung der Zölle wichtig: 

Trump hatte die Einführung von Strafzöllen bereits vergangene Woche angekündigt – und damit Sorgen vor einem globalen Handelskrieg ausgelöst.

Der Kommissonspräsident der Europäischen Kommission, Jean-Claude Juncker, hatte seinerseits angekündigt, die Union werde mit Zöllen auf US-Produkte antworten.

Was ihr noch über Trumps Handelskrieg wissen müsst:

Die Zölle werden auch die deutsche Wirtschaft treffen.

Laut den jüngsten Zahlen des US-Zensusbüros stammen insgesamt 14 Prozent der Stahlimporte der USA aus der EU. Aus Deutschland sind es 4 Prozent

(mf)