WIRTSCHAFT
22/03/2018 15:48 CET | Aktualisiert 23/03/2018 08:31 CET

Trump rudert zurück: EU von Strafzöllen vorerst ausgenommen

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Pool via Getty Images
US-Präsident Donald Trump

► Die USA werden vorerst die Europäische Union und andere Länder von Strafzöllen ausnehmen.

► Das hat Robert Lighthizer, der Handelsbeauftragte von Präsident Donald Trump, am Donnerstag vor einem Ausschuss des US-Senats mitgeteilt. Die Entscheidung habe Trump zuvor getroffen.

► Die Zölle in Höhe von 25 Prozent auf Stahl und 10 Prozent auf Aluminium treten dennoch wie geplant am Freitag in Kraft.

Darum ist die Entscheidung über die US-Strafzölle wichtig:

Nach Trumps Ankündigung, Strafzölle einzuführen, drohte ein Handelskrieg zwischen den USA und der EU. Denn Brüssel hatte im Falle eines Inkrafttretens mit Gegensanktionen gedroht.

Lange Zeit sah es so aus, als könnten sich die beiden Wirtschaftsblöcke nicht einigen. Nun also die überraschende Wende: Mit seiner jetzigen Entscheidung stellt Washington vorläufig die von Trump angedrohten harten Schritte zurück.

Was ihr noch zu Trumps Strafzöllen wissen müsst:

Die zunächst vorübergehend angelegten Ausnahmen beträfen neben den EU-Staaten auch Argentinien, Brasilien, Australien und Südkorea

Trump hatte vor zwei Wochen umfassende Einfuhrzölle verhängt. Dabei hatte er Ausnahmen zunächst nur für die Nachbarländer Mexiko und Kanada gemacht, mit denen die USA in einem Freihandelsabkommen zusammenarbeiten.

(sk)

(nmi)