POLITIK
28/02/2019 08:14 CET | Aktualisiert 28/02/2019 08:26 CET

Trump-Kim-Gipfel scheitert: Keine Einigung beim Treffen in Vietnam

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SAUL LOEB via Getty Images
Kim Jong-un und Donald Trump. 

► Der Gipfel von US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un ist am Donnerstag ohne die angekündigte Einigung zu Ende gegangen.

► Trump und Kim hätten verschiedene Wege diskutiert, um die atomare Abrüstung und die von Trump in Aussicht gestellte wirtschaftliche Entwicklung Nordkoreas zu erreichen, teilte das Weiße Haus mit.

► In einem Statement hieß es: ”Zu diesem Zeitpunkt wurde noch keine Einigung erzielt.” Das Treffen in Hanoi sei jedoch “sehr konstruktiv” gewesen, die “jeweiligen Teams” der USA und Nordkoreas würden die Gespräche fortsetzen.

► Auf einer Pressekonferenz in Hanoi erklärte Trump: “Manchmal muss man einfach (vom Verhandlungstisch) aufstehen und weggehen.”

► Kim habe ein Ende aller US-Sanktionen verlangt, sei aber nicht bereit gewesen, alle Regionen zu denukleasieren, in denen die USA einen Abbau der Waffen verlangen. Kims Vision für die Denukleaisierung sei aber schon “viel näher an unserer als vor einem Jahr”.

Warum der Gipfel eine Niederlage für die USA ist:  

Trump und Kim hatten zuvor ihre Hoffnung geäußert, dass sie zu einer Einigung kommen würden. Trumps Ziel ist die atomare Abrüstung Nordkoreas. Kim wollte Zugständnisse der USA, etwa eine Lockerung der Sanktionen.

Das Weiße Haus hatte für Donnerstag ursprünglich die Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung durch Trump und Kim angekündigt. Die bleibt nun überraschenderweise aus – selbst ein gemeinsames Abschlussessen wurde abgesagt.