POLITIK
13/07/2018 22:18 CEST | Aktualisiert 14/07/2018 16:19 CEST

Trump bei den Royals: Die 4 bemerkenswertesten Momente eines irren Tages

Auf den Punkt gebracht.

Im Video oben: Ein absoluter Fremdscham-Moment beim Queen-Besuch – Trump versteht königliche Anweisungen nicht.

Er hat es hinter sich.

Mit einem Besuch bei der Queen fand der Großbritannien-Besuch von US-Präsidenten Donald Trump am Freitagabend seinen Höhepunkt. Und einen vorläufigen Abschluss. 

Trump selbst hatte mit einem Interview für Aufregung gesorgt. Im Gespräch mit der “Sun” kritisierte er den Brexit-Kurs von Regierungschefin Theresa May. Das Interview machte Donnerstagabend die Runde, am Freitag traf Trump dann auch May. 

Es sollte nicht der einzige brenzlige Moment des Tages bleiben. Trumps irrer Besuch – auf den Punkt gebracht. 

1. Trump will es gar nicht so gemeint haben: 

Erst ablästern, dann zurückrudern: Bei einer Pressekonferenz mit May sagte Trump am Freitagnachmittag, er habe May keine Ratschläge gegeben. Und was immer die Premierministerin mit der EU aushandle, sei in Ordnung. Solange Großbritannien ein Handelsabkommen mit den USA abschließen können. 

► Danach nannte Trump das Interview mit der “Sun” noch “Fake News”. Der US-Präsident fühlte sich offenbar falsch verstanden. 

2. Trump und die Queen: Es war kompliziert

► Erst ließ er sie warten, dann wusste er nicht recht, wie er neben ihr gehen sollte: Das Treffen mit der Queen verlief für Trump schwierig. 

► Einige Briten waren wütend, dass ihr Staatsoberhaupt mit 92 Jahren in der Sonne warten musste. Andere spotteten über den Moment, als die Queen Trump Anweisungen zu geben schien: Die Queen benehme sich, “als ob sie einen ihrer Hunde trainiere”.

► Mehrere Twitter-Nutzer waren dieser Meinung: 

3. Dann platzt in den USA die Bombe: 

► Noch während Trump versuchte, bei der Queen seinen richtigen Platz zu finden, platzte in den USA die Bombe: Die US-Justiz klagt zwölf russische Agenten an, sich in die US-Wahlen 2016 eingemischt zu haben. 

► Trump wusste von den Anklagen bereits, bevor er abflog. 

► Noch während Trump bei der Queen weilte, schaltete der US-Sender CNN zurück ins Studio, um über diese neue Entwicklung in der Russland-Affäre zu berichten. Das dürfte dem Aufmerksamkeit liebenden Präsidenten nicht gefallen haben. 

4. In London setzen Zehntausende ein Zeichen:

► Lange war der Großbritannien-Besuch von Trump auf der Kippe gestanden. Laut verschiedenen Berichten fürchtete der US-Präsident den Empfang in London. Wütende Proteste musste er erwarten. 

► Tatsächlich setzten Zehntausende in London ein Zeichen gegen den irrlichternden US-Präsidenten. 

Auf den Punkt:  

Knapp 1,9 Millionen Menschen in Großbritannien hatten eine Petition unterschrieben, um der Queen ein Treffen mit Trump zu ersparen. Sie fürchteten, Trump würde “die Queen in Verlegenheit bringen”. 

Die Queen scheint die Begegnung überstanden zu haben. Und Trump auch. Das Verhältnis zwischen den USA und Großbritannien aber hat unter Trumps Besuch gelitten.

(sk)