POLITIK
22/07/2018 12:03 CEST | Aktualisiert 22/07/2018 12:22 CEST

Trump hinter den Kulissen völlig frustriert – wegen Kim Jong-un

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SUSAN WALSH via Getty Images

US-Präsident Donald Trump hat die Annäherung an Nordkorea mehrfach als “historische Errungenschaft” gepriesen. Die Krise sei “fast gelöst”, sagte Trump so. Hinter den Kulissen äußerte er sich laut einem Bericht der “Washington Post” allerdings anders.

► Trump sei regelrecht frustriert, schreibt die Tageszeitung. Nordkoreanische Diplomaten hätten mehrfach Folge-Meetings abgesagt und mehr Geld verlangt. Die Kommunikation mit Nordkorea sei schwierig, ein Raketentestgelände sei gegen Absprachen noch immer nicht abgebaut worden.

► Trump und sein Team hätten “noch nicht ganz aufgegeben”, eine völlige Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel zu erreichen, seien aber sehr besorgt über den Verhandlungsstand, berichtet ein Insider.

Die Nordkorea-Expertin Duyeon Kim warnt: “Ich befürchte, dass Trump die Geduld verlieren könnte.”

 

Darum ist der Bericht wichtig:

US-Außenminister Mike Pompeo forderte Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un zuletzt auf, “das zu tun, was er der Welt versprochen hat”.

Pompeo sagte weiter: “Es geht voran. Eines Tages könnte Nordkorea hier bei den UN in unserer Mitte sein, nicht als Feind, sondern als Freund. Ich glaube, dass das möglich ist.”

Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un hatte beim aufsehenerregenden Gipfeltreffen mit US-Präsident Trump Mitte Juni in Singapur seine Bereitschaft “zur kompletten Denuklearisierung” bekräftigt.

Es blieb jedoch unklar, wie und bis wann die Abrüstung erfolgen soll.

(ujo)