POLITIK
22/06/2018 16:39 CEST | Aktualisiert 23/06/2018 09:34 CEST

Trump droht der EU in einem Tweet mit Strafzöllen auf Autos

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The Washington Post via Getty Images
US-Präsident Donald Trump heizt den Handelsstreit mit der Europäischen Union weiter an.

► US-Präsident Donald Trump heizt den Handelsstreit mit der Europäischen Union weiter an.

► Weil die EU nach der Einführung von US-Strafzöllen auf Stahl- und Aluminiumprodukte ihrerseits Zölle auf einzelne US-Produkte eingeführt hat, droht Trump nun mit der Erhebung von Einfuhrzöllen auf Autos. 

► Er twitterte: “Wenn (die EU, Anm. d. Red.) diese Tarife und Schranken nicht bald unterbricht und aufhebt, werden wir einen 20-prozentigen Tarif auf all ihre Autos setzen, die in die USA kommen, bauen sie hier!”

Das wären die Folgen von neuen Strafzöllen für Deutschland:

Führt Trump tatsächlich Strafzölle ein, wären die Agaben für deutsche Autobauer eine schlechte Nachricht:

494.000 deutsche Autos wurden im vergangenen Jahr in die USA exportiert.

► Für einzelne Standorte wären die Zölle besonders schlimm: Jeder fünfte Job bei Porsche und BMW Leipzig hängt etwa am US-Export. Für rund 800 Beschäftigte könnte Trump zum Job-Killer werden.

► Porsche gehört ohnehin zu den am stärksten betroffenen Firmen. Wie auch auch Audi betreibt der Luxusauto-Hersteller kein eigenes Werk in den USA.

(ujo)