POLITIK
16/06/2018 14:18 CEST

Trump beim G7: Diesen Politiker soll er "brutalen Killer" genannt haben

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Yves Herman / Reuters
Die Staatschefs beim offiziellen Fototermin während des G7-Gipfels in Kanada. 

► Gerade erst hat US-Präsident Donald Trump neue Fotos vom G7-Gipfel veröffentlicht, um zu zeigen, dass er sich eben doch mit allen Staatschefs dort verstanden habe. 

► Nahezu gleichzeitig veröffentlichte jedoch das “Wall Street Journal” (“WSJ”) einen Bericht mit Aussagen, die Trump angeblich während des Gipfels zu den anderen anwesenden Staatschefs und Politikern gesagt haben soll. 

Der Zeitung zufolge habe der Präsident die Anwesenden mit mehreren sehr direkten Aussagen irritiert – vor allem soll es Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, Kanadas Premier Justin Trudeau, Japans Ministerpräsident Shinzo Abe und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker getroffen haben. 

Das soll Trump zu seinen politischen Partnern gesagt haben: 

Trump sorgte gleich für mehrere kuriose bis dreiste Kommentare. Laut dem “WSJ”, das sich auf Informationen von Teilnehmern des G7-Gipfels beruft, sagte der US-Präsident ...

... zu Japans Präsident Abe beim Thema Migration: 

“Shinzo, du hast kein Problem, aber ich kann dir 25 Millionen Mexikaner schicken, dann wärest du nicht mehr lange im Amt.” 

... zu Frankreichs Regierungschef Macron bei den Themen Iran und Terrorismus: 

“Du müsstest da ja Bescheid wissen, Emmanuel, weil alle Terroristen in Paris sind.” 

... über EU-Kommissionschef Juncker: 

Immer wieder soll Trump bei dem G7-Gipfel über Juncker gesprochen haben. Dabei habe er häufig die hohen Kartell- und Steuerstrafen der EU gegen US-Konzerne zur Sprache gebracht. Juncker sei ein “brutaler Killer”, soll Trump gesagt haben. 

(mf)