LIFE
28/02/2019 10:49 CET

Trotz Warnung: Paar adoptiert verstörten Hund und ist überrascht, was passiert

“Sie hatte Angst vor allem“, sagten die Besitzer über die Hündin.

  • Ein Paar aus Massachusetts wollte einen Welpen aus dem örtlichen Tierheim adoptieren.
  • Mitarbeiter des Tierheims warnten das Paar vor dem verstörten Hund –  sie nahmen ihn trotzdem mit nach Hause.
  • Im Video oben seht ihr, wie sich der Hund bei dem Paar einlebte.

Die US-Amerikanerin Jillian Kuehn und ihre Freundin wünschten sich einen Hund. Sie beschlossen daher, im örtlichen Tierheim nach einem neuen Familienmitglied zu suchen. 

Dort fiel ihnen sofort ein süßer Welpe auf: Phoebe. Obwohl die Hündin ängstlich und scheu war, entschieden sich die beiden Frauen schon nach dem dritten Besuch, das Tier zu adoptieren. Das berichtet das US-amerikanische Tier-Magazin “The Dodo”.

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Paar adoptiert scheuen Hund aus dem Tierheim

Kuehn sagte “The Dodo” über die Hündin:

“Dieser große 15 Kilogramm schwere Welpe musste von einem Mitarbeiter getragen werden, damit wir ihn treffen konnten. In der ersten halben Stunde bewegte sich die Hündin keinen Millimeter. Sie wollte nicht an uns schnüffeln oder herumlaufen, und als wir versuchten, sie zu streicheln oder hochzuheben, wehrte sie sich.”

Weiter sagte die Frau dem Tier-Magazin:

“Meine Freundin hatte ihre Baseballkappe abgenommen und neben uns auf den Boden gelegt. Phoebe wurde neugierig, nahm sie in den Mund und begann, damit zu spielen. Ich denke, das war unser Durchbruch mit ihr.”

Mitarbeiter des Tierheims warnten das Paar jedoch: “Eine Mitarbeiterin sagte uns, dass es sein könnte, dass der Hund für immer sehr ängstlich bleiben wird. Sie warnte uns vor und sagte, dass wir Phoebe womöglich wegsperren müssten, wenn wir Gäste hätten.”

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Tierheim warnt das Paar vor dem scheuen Hund

Trotz der Warnung des Tierheims stand der Entschluss für das Paar fest – es adoptierte Phoebe. Als die Hündin in ihrem neuen Zuhause ankam, war sie zunächst noch ein Nervenbündel. Wie Kuehn sagte, hatte der Welpe vor allem sehr große Angst.

Jede neue Erfahrung sei eine große Herausforderung für das Tier gewesen. Phoebe hätte Angst gehabt, durch Türen zu gehen, habe es gehasst, alleine gelassen zu werden. 

Trotzdem blieben Phoebes neue Eltern geduldig und halfen ihr, ihre Furcht so schnell wie möglich zu überwinden, heißt es im Bericht von “The Dodo”.

Sie hätten ihr jedes Mal eine Belohnung gegeben, wenn sie mutig genug war, sich ihnen zu nähern oder etwas Neues auszuprobieren.

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Nach zwei Monaten ist der Hund nicht wiederzuerkennen

Zwei Monate nach der Adoption sei Phoebe ein ganz anderer Hund. Sie liebe es nun, neue Personen zu treffen, und auch andere Tiere würden ihr keine Angst mehr machen, sagten die Besitzerinnen.

Allgemein würden neue Dinge sie nicht mehr so erschrecken ​​wie früher und sie werde mit jedem Tag mutiger. Kuehn sagte:

“Fast jeden Tag schaue ich meine Freundin an und sage: Erinnerst du dich an den verängstigten Welpen, den wir im Tierheim getroffen haben? Wir lachen dann, weil sie nichts als ein Schatten der Hündin war, die sie jetzt ist.”

(nr)