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13/09/2018 16:56 CEST

Todkranker 2-Jähriger nennt letzten Wunsch – und die Stadt zögert nicht lange

"Wir können den Menschen nicht genug danken", sagte der Vater des Sohnes.

Facebook / McKenzie Allen
Ein Zweijähriger leidet an einer seltenen Form von Krebs – die Ärzte haben ihm noch zwei Monate zum Leben gegeben.
  • Ärzte haben den Eltern eines zweijährigen Krebspatienten mitgeteilt, dass ihr Sohn nur noch zwei Monate leben wird.
  • Durch die Hilfe einer ganzen Stadt konnte der letzte Wunsch des Jungen erfüllt werden.

Es ist September, doch die Bewohner der Stadt Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio feiern jetzt schon Weihnachten.

Das hat einen traurigen Grund: Die Stadt erfüllt damit den letzten Wunsch eines zweijährigen Jungen, der nur noch zwei Monate zu leben haben soll.

Der zweijährige Brody Allen leidet an einer seltenen Form von Hirn- und Wirbelsäulenkrebs.

Seine Familie brachte ihn Anfang des Jahres in ein Krankenhaus, da er unter Schwindel litt. Dort verbrachte er 98 Tage in Pflege und wurde schließlich im August entlassen – mit schlechten Nachrichten.

Die Ärzte erklärten den Eltern des Jungen, dass ihr Sohn nur noch zwei Monate zu leben habe.

Daher versuchte seine Familie, die verbleibende Zeit so schön wie möglich für den Zweijährigen zu gestalten.

Noch einmal Weihnachten

Und Brody Allen hatte da auch schon einen konkreten Wunsch: Er wolle ein letztes Mal Weihnachten feiern, wie sein Vater auf der eigens eingerichteten Facebookseite “Team Brody” verriet.

Daher rief die Familie die anderen Stadtbewohner auf, ihre Häuser mit Weihnachtsschmuck zu dekorieren, damit alles festlich aussehe.

Der Aufruf zog schnell weite Kreise – weit über die Stadt hinaus.

Menschen aus den unterschiedlichsten Teilen Amerikas schickten dem Jungen Weihnachtskarten zu, machten ihm Geschenke und posteten Bilder ihrer geschmückten Häuser auf die Facebook-Seite “Team Brody”.

Dem US-Lokalsender Fox19 News erklärte der Vater Tod Allen: “Es war ist das beste, erstaunlichste Weihnachten, das wir ihm geben können. Wir können den Menschen nicht genug danken.” 

(lp)