LIFE
01/12/2018 12:20 CET | Aktualisiert 01/12/2018 21:48 CET

Tierschützer retten Hündin: Sie wurde als Köder bei Tierkämpfen eingesetzt

"Ein Hund in Peggys Zustand schockiert uns immer wieder bis ins Mark."

  • Tierschützer haben in Liverpool eine Hündin gerettet.
  • Das Tier war in einem schrecklichen Zustand – Tierärzte glauben, es wurde als Köder in Hundekämpfen missbraucht.
  • Im Video oben seht ihr die Hündin und wie es ihr heute geht.

Es sind herzzerreißende Bilder einer Hündin, die ausgesetzt in Liverpool gefunden wurde. Das Tier war so schwach, dass es kaum noch gehen konnte.

Gepostet hat sie die Tierschutzorganisation Carla Lane Animals In Need auf ihrer Facebook-Seite.

Das Tier hatte blutende Pfoten, entzündete Augen, zerrissene Ohren und einen “gequälten Blick in den Augen”, als es zu Tierschützern gebracht wurde, berichten diese.

Einer der schlimmsten Fälle, den die Aktivisten je gesehen haben

Behandelte Ärzte sagten, dass die Verletzungen darauf hindeuten, dass der Hund als eine Art Köder bei Hundekämpfen eingesetzt wurde. Diese Köder dienen den Tierquälern dazu, die Kampflust ihrer aggressiven Hunde zu testen. 

Die Hündin, Peggy, erholt sich jetzt bei den Tierschützern von ihrem schlimmen Schicksal. Laut der Tierschutzorganisation ist Peggys Fall einer der schlimmsten, den sie jemals gesehen haben.

In dem Facebook-Post heißt es: “Unser Team hat im Laufe der Jahre leider viele schreckliche Anblicke gesehen, aber ein Hund in Peggys Zustand schockiert uns immer wieder bis ins Mark. Ihr armer Körper konnte nicht viel mehr ertragen – sie hatte keine Reserven mehr. Sie war kurz davor, aufzugeben.”

“Sie hatte Verletzungen und langjährige Wunden”

Die Organisation schreibt weiter: “Peggy ist ein Mischlingshund, diese werden oft bei ekelhaften Hundekämpfen eingesetzt. Unsere Tierärzte glauben, dass sie etwa vier Jahre alt ist, und offensichtlich hatte sie wiederholt Verletzungen und langjährige Wunden.”

Glücklicherweise nimmt Peggy dank ihrer fünf Mahlzeiten täglich inzwischen wieder zu. Die Wohltätigkeitsorganisation arbeitet nun mit der League Against Cruel Sports zusammen, um herauszufinden, wer für diese Grausamkeit verantwortlich ist.

(lp)