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11/07/2018 10:59 CEST | Aktualisiert 01/08/2018 15:09 CEST

Thailand: Höhlenretter sind nur knapp einer neuen Katastrophe entronnen

Kurz nach der Bergung der Jungen fiel demnach eine Wasserpumpe aus.

  • Nach der Bergung der Jugendfußballer aus einer Höhle in Thailand sind die Retter in große Gefahr geraten.
  • Laut einem Medienbericht stieg der Wasserstand nach einem technischen Problem rapide an.
  • Im Video oben: Als Helfer von Nachricht der geretteten Kinder erfahren, bricht Freude pur aus.

Die Rettung der zwölf Jungen und ihres Trainers aus einer Höhle in Thailand wäre offenbar um Haaresbreite noch schwieriger geworden. 

Drei australische Taucher berichteten dem britischen “Guardian”, eine Pumpe, die den Wasserspiegel in der Höhle senken sollten, sei nur Stunden nach der Rettung des letzten Jungen ausgefallen. Taucher und andere Retter sollen noch mehr als 1,5 Kilometer tief in dem Höhlensystem gewesen sein, um ihre Ausrüstung einzusammeln, als die Pumpe ausfiel. Der Wasserstand sei danach rapide gestiegen.

Schreie und rennende Menschen

Die Taucher sagten der Zeitung, sie hätten Schreie gehört und die Lichter der Stirnlampen von Helfern, die hektisch versucht hätten, trockenen Boden zu erreichen.

Dem Bericht nach rannten die restlichen etwa hundert Helfer in der Höhle verzweifelt gen Ausgang – und damit in Sicherheit.

Beispiellose Rettungsaktion

In Nordthailand war eine zwölfköpfige Fußballmannschaft aus elf bis 16 Jahre alten Kindern und ihrem Trainer von Wassermassen in eine Höhle eingeschlossen worden. Spezialtaucher hatten Sportler neun Tage später gefunden.

Die Rettung durch enge Felsspalten und von schlammigem Wasser überspülte Gänge war ohne Beispiel gewesen. Alle Sportler wurden gerettet. Einer der Taucher allerdings, die die Aktion vorbereiteten, starb.

(mf)