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09/07/2018 06:32 CEST | Aktualisiert 09/07/2018 11:53 CEST

Höhlen-Drama in Thailand: Rettung stockt – nun hilft Elon Musk mit Erfindung

"Ich hoffe, es bringt etwas.”

  • Elon Musk will die Rettungsaktion in Thailand unterstützen.
  • Er schickte den Helfer ein besonders kleines U-Boot zum Einsatz in der Höhle. 
  • Im Video oben seht ihr Aufnahmen vor Ort.

In Thailand soll die Mission zur Rettung der eingeschlossenen Fußballer und ihres Trainers aus einer Höhle am Montag fortgesetzt werden.

Die ersten vier Jugendlichen wurden am frühen Sonntagabend (Ortszeit) nach 15 Tagen Gefangenschaft aus der teils überfluteten Höhle im Norden des Landes befreit und in ein Krankenhaus gebracht.

Anschließend wurde die Rettungsaktion unterbrochen - für 10 bis 20 Stunden, wie Provinzgouverneur Narongsak Osottanakorn ankündigte.

Mehr zum Thema: Höhlenunglück in Thailand: Warum der Trainer der gefangenen Jungen für viele ein Held ist

In dieser Zeit sollten die Atemluftvorräte in der Höhle aufgefrischt werden. Acht Jugendliche und ihr Trainer warten noch auf ihre Rettung aus der Höhle Tham Luang-Khun Nam Nang Non im Norden des Landes an der Grenze zu Myanmar.

Elon Musk will helfen – mit einem U-Boot

Derweil wurde bekannt: Tech-Milliardär Elon Musk (Tesla, SpaceX) hat ein “kindesgroßes Unterwasserboot” nach Thailand geschickt. Er hofft damit, bei der Rettungsaktion helfen zu können. 

Das U-Boot soll innerhalb von 17 Stunden, also an diesem Montag, bei den Helfern ankommen. “Ich hoffe, es bringt etwas”, schrieb der Tesla-CEO bei Twitter. “Wenn nicht, dann vielleicht in zukünftigen Situationen.”

Musik veröffentlichte auch mehrere Videos seiner Erfindung, mit der er hofft, die Rettungsmaßnahmen unterstützen zu können.

Es geht schneller voran als erwartet

Die am Sonntagmorgen gestartete erste Phase der Rettungsaktion lief nach den Worten des Gouverneurs “sehr problemlos”: “Wir waren heute schneller als erwartet.” Die Jungen wurden in ein Krankenhaus in die 60 Kilometer entfernte Stadt Chiang Rai gebracht.

Die Retter hatten sich nach langen Vorbereitungen erst am Sonntagmorgen endgültig zu dem Einsatz entschlossen. Schlechte Wetteraussichten hatten zuletzt den Druck erhöht.

Das Drama um die jungen Fußballer im Alter von 11 bis 16 Jahren und ihren 25-jährigen Betreuer begann am 23. Juni, als Wassermassen die Gruppe mehrere Kilometer tief in der Höhle einschlossen. Seitdem saßen die Jungen an einer trockenen Stelle etwa vier Kilometer im Höhleninneren fest.