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09/07/2018 14:05 CEST | Aktualisiert 09/07/2018 16:51 CEST

Thailand: Gerettete Kinder abgeschirmt – nur eine Nachricht dringt nach außen

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Athit Perawongmetha / Reuters
Der Blick auf das Krankenhaus.

► Bei der Rettung der Fußball-Teams aus der Höhle in Thailand gibt es erste Erfolge. Vier Jungen werden derzeit im Provinzkrankenhaus von Chiang Rai behandelt.

► Die Kinder liegen seit Sonntagabend im achten Stock, in einer Art Quarantäne. Die Ärzte checken die jungen Spieler der Fußballmannschaft namens Moo Pah, die sich am 23. Juni mit ihrem Trainer in der Tropfsteinhöhle Tham Luang-Khun Nam Nang Non, ganz oben an der Grenze zu Myanmar, verirrt hatten, jetzt durch. 

► Aus Sorge, dass sich jemand unerlaubt Zutritt verschaffen könnte, hat die Polizei den achten Stock komplett abgeriegelt. Anfangs dürfen nicht einmal die Eltern hinein.

► Nur die Nachricht, dass es für die Kinder auf deren Wunsch Pad Kra Pao gab, Thai-Hühnchen mit Reis und Basilikum, dringt nach draußen.

Warum die Abriegelung:

Es geht nicht nur darum, ob einer von ihnen in der Tropfsteinhöhle körperliche Gebrechen davon getragen hat. Die Nachrichtenagentur AP beichtete von “Infektionsgefahr”. Selbst die Eltern hättem die Kinder bislang nur durch eine Glasscheibe sehen dürfen.

Man hat eine Vorstellung davon, wie Kindern zumute ist, die 15 Tage lang Todesangst durchgestanden haben - auch wenn sie auf den Videos aus dem Inneren der Höhle ziemlich munter wirkten.

Wie es weitergeht:

Draußen in der Höhle, etwa 50 Kilometer weiter, kämpfen die Taucher zur gleichen Zeit immer noch um das Überleben der anderen: acht Jungen, der Älteste eben 17 geworden, und ihres 25 Jahre alten Betreuers. Nach dem Erfolg vom Sonntag hat sich die Stimmung deutlich gebessert. Sogar das Wetter spielt mit. Nach all dem Regen scheint am Montag stundenlang die Sonne.