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18/05/2018 17:18 CEST | Aktualisiert 19/05/2018 08:29 CEST

Texas: Gouverneur spricht von 10 Toten nach Amoklauf an High School

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dpa
Polizisten vor Ort in Santa Fe.

An einer High School im US-Bundesstaat Texas hat ein Schütze zehn Menschen getötet und mehrere verletzt. Das gab der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, am Freitag bekannt. Zuvor war von mindestens acht Toten die Rede gewesen.  

Der Schütze sei festgenommen worden, sagte der stellvertretende Rektor der Schule in Santa Fe zu Journalisten. Außerdem wurde laut der Polizei noch eine weitere Person im Zusammenhang mit dem Amoklauf festgenommen.

Offenbar hat die Polizei auch verdächtige Gegenstände entdeckt. Sicherheitskräfte seien dabei, die möglichen Sprengsätze zu entschärfen, teilte die Schulbehörde des Bezirks auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Sheriff Ed Gonzalez erklärte, die Polizei sei mit einem großen Aufgebot zur Schule ausgerückt. Passanten rief er auf, die Gegend um das Schulgebäude zu meiden. Aus Furcht vor dem Schützen war eine weitere Schule geschlossen worden.

US-Präsident Donald Trump twitterte über den Amoklauf. “Die ersten Berichte sehen nicht gut aus. Gott schütze euch alle!”

Was ihr über Schulgewalt in den USA wissen müsst:

Zu Beginn des Jahres haben die USA einen traurigen Rekord aufgestellt: Nie waren mehr Schießereien an Schulen passiert. Seit dem Amoklauf in Florida mit 17 Toten im Februar diskutiert das Land daher über schärfere Waffengesetze – bisher aber ist wenig passiert.

Was ihr über die Schule wissen müsst:

Santa Fe liegt etwa 80 Kilometer südwestlich von Houston. Auf die Highschool gehen etwa 1500 Schüler.

Bereits im Februar wurde die Schule einmal evakuiert, weil es Berichte über Schüsse gab. Die Polizei habe dafür allerdings keine Belege finden können, berichteten lokale Medien