ELTERN
12/03/2018 13:32 CET | Aktualisiert 12/03/2018 13:42 CET

Franken: Familie will Teufelsmühle besuchen – Ausflug wird zum Horrortrip

Es sollte nur ein ganz normaler Ausflug werden.

  • Ein Vater wollte mit drei Kindern die Teufelsmühle erkunden
  • Aber das Auto bleibt im Schlamm stecken

Der Teufelsgrund in Aschaffenburg stellt für viele Besucher einen mystischen Ort dar: In diesem Tal soll es drei Mühlen gegeben haben, wo einst den Müllern laut Legende der Teufel erschienen ist. 

► Deshalb werden sie auch Teufelsmühlen genannt. 

Heute zieht es Abenteuerlustige in den bayerischen Vorspessart, da diese den geheimnisvollen Ort selbst erkunden und die Überreste der Mühlen, die teilweise noch vorhanden sind, besichtigen möchten. 

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Teufelssuche endet im Matsch

Auch ein Vater aus Miltenberg, Unterfranken, wollte sich laut eines Berichts der Polizei Unterfranken mit seiner Tochter und ihren zwei Freunden in das vermeintliche Teufelstal begeben. 

Der 50-Jährige habe in einem Fernsehbericht über die Teufelsmühle erfahren und deshalb das Tal mit den drei Kindern besuchen wollen – obwohl er sich in dem Gebiet nicht auskannte, teilte die Polizei mit. 

Dennoch seien die vier Abenteuerlustigen mit dem Auto in den westlichen Teil des Spessarts gefahren. Aber der Vater habe demnach nicht damit gerechnet, dass der Waldboden stark aufgeweicht gewesen war. 

Die Teufelsmühlen-Suche nahm daher ein schnelles Ende: Das Auto sei in einem 15 Zentimeter tiefen Hang im Matsch stecken geblieben, heißt es in der Meldung weiter.

Abenteurer werden von der Polizei gerettet

Der Höhepunkt des Abends wird für den Vater und die drei Kinder wohl die Rettungskation der Polizei gewesen sein: Da sie sich selbst nicht mehr aus dem Schlamm befreien konnten, musste laut Bericht die örtliche Polizei Alzenau die vier Abenteurer orten.   

► Die Beamten hätten die Vier mit einem Allradfahrzeug aufgesammelt und zur Dienststelle gebracht.

► Das Auto der Familie werde erst bei Tageslicht von einem Traktor abgeschleppt. 

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Der Mitteilung zufolge sei nicht eindeutig geklärt, wer oder was letztendlich verantwortlich für den Zwischenfall war. Die Polizei schloss ihren Bericht mit folgenden Worten ab:

“Ob es sich hierbei nun auch um einen der typischen Unglücksfälle im Zusammenhang mit den Sagen der Mühle handelt, der Teufel hier gar sein Spiel trieb oder das Ganze einfach nur dem Wettergott der letzten Tage geschuldet ist, liegt gänzlich im Auge des Betrachters.”

(cho)