ELTERN
14/06/2018 14:59 CEST | Aktualisiert 14/06/2018 15:00 CEST

Mutter überlistet bewaffneten Fake-Polizisten – mit einem Taco

Die richtigen Beamten bedankten sich danach bei "Mama-Bär".

fstop123 via Getty Images
Der Mann habe sich als Polizist ausgegeben. (Symbolbild)
  • Ein Krimineller hat sich als Polizist ausgegeben und eine Familie eingeschüchtert.
  • Eine Mutter lenkte ihn mit einem Taco ab, um so die Polizei unbemerkt rufen zu können.

In “Kevin – Allein zu Haus” schlug der mutige Achtjährige Einbrecher mit Teppichen in die Flucht und improvisierte allerlei Fallen mit sämtlichen Haushaltsgegenständen.

Eine vierfache Mutter aus Südkalifornien hat am vergangen Sonntag noch einen drauf gesetzt: Mithilfe eines Tacos habe sieeinen bewaffneten Betrüger enttarnt und der Polizei übergeben. Das teilte die örtliche Polizei “Los Angeles County Sheriff’s Department” mit.

Mit Tacos Fake-Polizisten überlistet

Die sechsköpfige Familie habe sich auf dem Nachhauseweg von einem langen Tag im Spaßbad erholen und sich mit kalter Limo und Tacos belohnen wollen. Angelehnt am Familienauto sei in diesem Moment ein Mann mit dem Fahrrad zu ihnen gekommen und habe versucht, die Familie einzuschüchtern.

Er habe sich als verdeckter Ermittler ausgegeben und eine Waffe im Hosenbund und eine Polizeimarke gezeigt.

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Der Fremde habe die Handtasche der Mutter durchwühlt, heißt es weiter in dem Bericht. Doch die habe seine Tarnung durchblickt und schnell geschalten: Um den Mann von ihrer Familie fernzuhalten, habe sie ihm einen Taco in die Hand gedrückt und gesagt, sie würde ihm Servietten holen gehen.

Sie sei zurück zum Taco-Stand gegangen und habe die dort wartenden Kunden über die gefährliche Situation informiert und sie gebeten, sofort die Polizei zu alarmieren.

Als der falsche Polizist einige Minuten später die echten Beamten eintreffen gesehen habe, habe er seine Waffe in das Auto der Familie geworfen und versucht, sich darin zu verstecken. Doch die Polizisten hätten ihm Handschellen anlegen können und die Waffe beschlagnahmt.

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Der Verdächtige, Juan Rodriquez, werde nun unter anderem wegen Kindeswohlgefährdung, Amtsanmaßung und weiterer, vorheriger Straftaten angeklagt. Die Polizei ermittle auch, ob Rodriguez noch als Täter in anderen Fällen in der Region in Frage komme.

In ihrer Mitteilung lobten die Sheriffs aus Los Angeles den Instinkt von, so wörtlich, “Mama-Bär” und wie sie mit ihrem Plan die Situation entschärft, den Täter abgelenkt und die Polizei alarmiert habe.

(nc)