ELTERN
22/03/2018 15:20 CET | Aktualisiert 22/03/2018 15:33 CET

Studie zeigt: Mit diesen Vornamen ist man erfolgreicher und verdient besser

Auch die Anzahl der Silben spielt eine Rolle.

Bernd Vogel via Getty Images
Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass Arbeitnehmer mit einsilbigen Vornamen die besten Gehälter haben (Symbolbild).
  • Forscher untersuchten die Namen der Top-Verdiener in Deutschland
  • Dabei fanden sie heraus, dass Menschen mit kurzen Vornamen ein höheres Gehalt haben

Um in seinem Job erfolgreich zu sein, braucht es Ehrgeiz, Begeisterung und Kompetenz. Doch eigentlich sind die Eltern maßgeblich dafür verantwortlich, wie erfolgreich ihr Kind einmal sein wird. Und das hängt nicht von einer guten Erziehung ab.

► Nein, anscheinend reicht es, seinem Kind den richtigen Namen zu geben, damit es später einmal zu den Topverdienern gehört.

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Forscher des Jobportals “Adzuna” untersuchten in einer Studie, welche Kriterien die Vornamen von Spitzenverdienern aufweisen und welche Männer- und Frauennamen besonders erfolgreich sind.  

Kurz, knapp und leicht verständlich

Ausgewertet wurden 5.541 Lebensläufe, bei denen die Arbeitnehmer jeweils ein Jahresgehalt von über 50.000 Euro angaben. Die Informationen stammten aus der Datenbank des Jobportals, welches insgesamt über 50.000 Lebensläufe verfügt.

► Das Ergebniss der Studie: Je kürzer der Name, desto besser das Gehalt.

Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass Arbeitnehmer mit einsilbigen Vornamen die besten Gehälter haben. 

Menschen mit zweisilbigen Namen verdienten durchschnittlich acht Prozent weniger, bei dreisilbigen Vornamen waren es sogar 18 Prozent weniger – was einen Unterschied von etwa 13.315 Euro pro Jahr ausmachen kann.

So lauten die Namen der Topverdiener in Deutschland:

Bei den Männern sind es pro Jahr:

► Dirk: 120.200,31 Euro

► Rainer: 112.152,64 Euro 

► Jürgen: 110.087,80 Euro 

Bei den Frauen sind es pro Jahr:

► Sabine: 83.638,06 Euro

► Susanne: 82.689,65 Euro

► Claudia: 78.934,43 Euro

Und hier das Durchschnittsgehalt je nach länge des Namens: 

► Eine Silbe: 86.345,97 Euro

► Zwei Silben: 79.752,53 Euro

► Drei Silben: 73.030,28 Euro

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Negative Assoziationen bei langem Namen

Als Erklärung verwies das Jobportal auf eine ähnliche Studie der Kölner Agentur Endmark. Diese habe herausgefunden, dass sich Personaler besser an kurze Namen erinnern würden. Gegensätzlich verbünden sie mit Doppelnamen eine geringere Willensstärke.

Auch das amerikanische Wissenschaftsmagazin “Journal of Experimental Social Psychology” fand in einer Studie heraus, dass Menschen mit einem leicht auszusprechenden Namen besser bewertet würden, als Menschen mit einem komplizierten Vornamen. Diesen würde unbewusst eine schwierigerer Charakter zugeschrieben werden.

(kap)