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07/03/2018 13:47 CET | Aktualisiert 07/03/2018 13:49 CET

“Biblisches Ausmaß”: Nach Sturm Emma sieht dieser Strand plötzlich ganz anders aus

Eine britische Fotografin knipste Bilder von der Tragödie.

  • Eine britische Fotografin entdeckt zehntausende tote Meerestiere an einem Strand in der Nähe ihrer Heimatstadt Kent
  • Sie fotografiert das Ausmaß und ist schockiert über den Anblick

Erschreckender Anblick am Strand von Kent in England: Zehntausende Meerestiere lagen tot an der Küste. Seesterne, Krabben, Fische. So viele, dass kein Sand mehr zu sehen war.

Was war passiert?

Eine britische Fotografin knipste Bilder von der Tragödie. Die Fotografin beschreibt die Situation auf der amerikanischen Nachrichtenseite “Fox News” gleichermaßen als “schockierend” und “traurig”. Sie spricht von einem “biblischen Ausmaß”.

 

Facebook / Tina Benson
Tina Benson hat ebenfalls Bilder vom Strand geschossen

 

► Woran starben die Tiere und warum wurden sie an den Strand gespült?

Bey Lynam, der für den Yorkshire Wildlife Trust arbeitet, kennt die Antwort: “Die Tiere waren die Opfer der Kältewelle, die letzte Woche durch Sturm Emma auf England und Irland traf.”

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”Durch den Rückgang der Meerestemperatur um einen Grad rückten auch die Tiere näher aneinander heran – doch durch die großen Wellen des Sturms wurden sie auseinander gerissen und allesamt an den Strand gespült, wo sie verendeten.”

Hummer und Krabben haben bei dem Wetter am ehesten Überlebenschancen

Da Hummer und Krabben auch außerhalb des Wassers überleben, hatten sie die höchsten Überlebenschancen nach Sturm Emma.

“Außerdem haben sie ein extrem hartes Skelett, dass ihnen ein gewisses Maß an Schutz bietet, wenn sie am Meer herumgeworfen werden”, sagt Lynam.

Aufräumarbeiten haben begonnen

Das Yorkshire Wildlife Trust und lokale Fischer haben inzwischen begonnen, den Strand aufzuräumen und alle Tiere zu retten, die möglicherweise noch leben könnten.

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