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08/05/2018 16:05 CEST | Aktualisiert 08/05/2018 17:26 CEST

Pikantes Interview: Stormy Daniels plaudert über seltsamen Sex mit Trump

Will man das wirklich alles wissen? Man muss – leider.

Getty / AP
Ob Donald Trump sich die neue Ausgabe der "Penthouse" holen wird?
  • Die Pornodarstellerin Stormy Daniels gibt im Erotikmagazin “Penthouse” weitere Details über ihre angebliche Affäre mit Donald Trump preis.
  • Die 39-Jährige spricht im Interview über Trumps Verhalten beim Sex – und die Länge seines besten Stücks.

Soweit ist es mit der US-Politik gekommen, liebe Leser: Wir müssen uns über Donald Trumps Penis unterhalten. Wieder einmal. 

Trump selbst hat seinem Gemächt schon im Wahlkampf eine, ähem, gewichtige Rolle gegeben.

Dem Vorwurf ausgesetzt, er habe kleine Hände (zwinker, zwinker), sagte er während einer Debatte mit seinen republikanischen Konkurrenten in den Vorwahlen: “Sehen Sie meine Hände? Sind das kleine Hände? Wenn sie klein sind, dann muss auch etwas anderes klein sein. Aber ich garantiere Ihnen, da gibt es kein Problem.”

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Trump wollte damit klar stellen: Er habe – natürlich – einen großen Penis. Offenbar glaubt er, das sei eine wichtige Qualifikation, um US-Präsident zu sein. 

Zumindest setzte er auch im Amt schon auf sein Geschlechtsteil. Auf dem Höhepunkt der Spannungen im Nordkorea-Konflikt im vergangenen Jahr drohte Trump dem Diktator Kim Jong-un: “Meiner ist größer.” 

Vordergründig sprach Trump von seinem roten Nuklearknopf. Hintergründig... naja. 

Da Trumps Penis immer wieder im Zentrum seiner politischen Entscheidungen steht, ist er wohl oder übel ein diskussionswürdiges Politikum. Zumal nun die Pornodarstellerin Stormy Daniels, mit der Trump im Jahr 2006 eine Affäre gehabt haben soll, in einem Interview mit dem Erotikmagazin “Penthouse” pikante Details über Trumps bestes Stück preisgibt. 

► Details, die die Penispolitik des US-Präsidenten – pardon – erschlaffen lassen könnten. 

Daniels spricht über Trumps intimste Geheimnisse 

Daniels behauptet, mehrfach mit Trump Sex gehabt zu haben, kurz nachdem dieser seine Frau Melania geheiratet habe.

Die Affäre machte in den vergangenen Monaten vor allem deshalb Schlagzeilen, weil Daniels während des US-Wahlkampfs von Trumps Anwalt Michael Cohen 130.000 US-Dollar Schweigegeld gezahlt wurden.

Daniels spricht mittlerweile offen über die Affäre, weil sie und ihr Anwalt der Auffassung sind, dass sie nicht mehr rechtlich an ihr Schweigegebot gebunden ist. Und was Daniels in der “Penthouse” über Trumps Vorlieben im Bett verrät, ist äußert pikant. 

► Etwa, als es um Trumps ebenso ikonische wie kuriose Frisur geht: 

Daniels wird so von dem Magazin gefragt, ob Trumps Haar beim Sex stillhalte. 

Ihre Antwort: “Nein, seine Haare sind echt.” 

“Und während er auf dir drauf ist, flattert es einfach hin und her?” 

“Ja, echt. Wie bei einem betrunkenen Kakadu.” 

► Oder, als es dann um Trumps Penis geht. 

“War der Sex gut?” 

“Was glaubt ihr wohl?” 

“Und sein Penis war nicht groß?”

“Ja.” 

Daniels wird daraufhin gebeten, Trumps Geschlecht mit der Länge seiner Finger zu vergleichen. Sie lehnt ab: “Ich will niemanden beschämen.” 

Die wirkliche – politische – Bedeutung von Trumps Stormy-Affäre

Tatsächlich tut Daniels genau das. Sie beschämt Trump, ganz bewusst. Der gerichtliche Streit zwischen der Pornodarstellerin und dem US-Präsidenten ist längst zu einer öffentlichen Schlammschlacht verkommen. 

Trumps Anwaltsteam und sein Mediengefolge vom US-Sender Fox News stellen Daniels als lügendes Flittchen dar, die Porno-Darstellerin und ihr Anwalt betonen Trumps widerliches Verhalten gegenüber Frauen (“Grab them by the pussy”) und die politische Dimension der Affäre der Schauspielerin mit dem US-Präsidenten. 

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Denn diese Dimension gibt es jenseits all der Penisgeschichten und -witze tatsächlich. Mittlerweile wird vom FBI auch wegen der Schweigegeldzahlung von Trumps Anwalt Cohen an Daniels gegen den Vertrauen des US-Präsidenten ermittelt. 

► Der Vorwurf: Cohen könnte das Geld aus Trumps Wahlkampfkasse erstattet bekommen haben – was ein schwerer Verstoß gegen das US-Wahlrecht wäre. 

► Am Wochenende verplapperte sich der erst vor zwei Wochen zu Trumps Anwaltsteam gestoßene ehemalige New Yorker Bürgermeister Rudy Giulani dann in dem Fall: Trump habe von der Zahlung an Daniels gewusst, sagte er dem Sender Fox News. Zuvor hatte der Präsident das noch abgestritten

Die Affäre mit Daniels könnte für den US-Präsidenten also zu einer echten Gefahr für sein Amt werden. Was wäre es doch für eine herrliche Ironie: Ein frauenfeindlicher und sexgetriebener Macho und mehrfach der sexuellen Gewalt beschuldigter Widerling wie Donald Trump könnte ausgerechnet über seinen eigenen Penis stolpern. 

So klein dieser auch sein mag. 

(ll)